• <2024-05-26> Erlaeuterungen zur Einrichtung neuer Gruppen in de.* (1/3)

    From Thomas Hochstein / Michael Ottenbru@21:1/5 to All on Wed May 29 22:00:02 2024
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    Erl�uterungen zur Einrichtung neuer Gruppen in de.*
    ===================================================

    Inhalt
    ------

    0. Einleitung
    0.1. Zielgruppe und Inhalt
    0.2. Das Einrichtungsverfahren im �berblick
    0.3. Ablauf und einzelne Phasen des Einrichtungsverfahrens
    0.3.1. Vorbereitung
    0.3.2. Diskussionsphase
    0.3.3. Abstimmungsphase
    0.3.4. Umsetzung

    1. Vor�berlegungen
    1.1. Bedarf f�r eine neue Gruppe
    1.2. Status quo: bestehende Gruppen und fr�here Vorschl�ge
    1.3. Mitinteressenten

    2. Einrichtungsvorschlag
    2.1. Auswahl des Gruppennamens
    2.1.1. Einordnung
    2.1.2. Namenswahl und technische Vorgaben
    2.2. Kurzbeschreibung
    2.3. Charta
    2.4. Status
    2.4.1. Pro und contra moderierte Gruppen
    2.4.2. Einrichtung moderierter Gruppen
    2.5. Sonderf�lle

    3. Diskussionsphase
    3.1. Inhalt und Aufbau eines RfD
    3.1.1. Inhalt
    3.1.2. Formale Gestaltung
    3.2. Einreichung des RfD
    3.3. Diskussionsphase
    3.4. �berleitung zur Abstimmung oder R�ckzug des Vorschlags

    4. Abstimmungsphase
    4.1. Voraussetzungen f�r die Durchf�hrung einer Abstimmung
    4.2. Inhalt und Aufbau eines CfV
    4.3. Sonderfall: CfV mit pers�nlichem Wahlschein
    4.4. Abstimmungsphase
    4.5. Auswertung und Ergebnis der Abstimmung

    5. Verfahrensabschluss und Umsetzung

    6. Sonderfall: Vereinfachtes Verfahren (VV)

    7. L�schungen, Umbenennungen, Status- und Regel�nderungen u.�.
    7.1. Gruppenl�schungen
    7.2. Umbenennungen
    7.3. �nderungen von Charta und/oder Kurzbeschreibung
    7.4. Status�nderungen
    7.5. Regel�nderungen und Personenwahlen

    8. Quellen
    8.1. Grundlegende Informationen
    8.2. Weiterf�hrende Hinweise
    8.3. Webseiten

    9. Maintainer und Kontakt
    9.1. Derzeitige Maintainer
    9.2. Fr�here Fassungen

    ======================================================================

    0. Einleitung
    =============

    0.1. Zielgruppe und Inhalt
    --------------------------

    Dieser Text richtet sich an diejenigen, die eine Newsgroup in der internationalen deutschsprachigen Usenet-Hierarchie de.* einrichten
    lassen wollen und soll die in den "Regeln f�r die Einrichtung, �nderung
    und Entfernung von Usenet-Gruppen" [1] (kurz: Einrichtungsregeln) niedergelegten Regeln zur Einrichtung neuer Gruppen kommentieren und
    erl�utern. Er gibt dabei notwendig den Blick der Autoren bzw.
    Maintainer auf die Verh�ltnisse in de(.admin.news).* und ihre
    Erfahrungen wieder.

    [1] Ver�ffentlicht in de.admin.infos:
    | From: [email protected] (Thomas Hochstein)
    | Newsgroups: de.admin.infos,de.alt.admin
    | Subject: <2021-12-13> Einrichtung, Aenderung und Entfernung von Usenet-Gruppen in de.*
    |
    | Archive-name: de-admin/einrichtung
    | Posting-frequency: weekly
    | Last-modified: 2021-12-13
    | URL: https://www.kirchwitz.de/~amk/dai/einrichtung
    | URL: https://th-h.de/archives/faqs/einrichtung.txt

    (Eine Liste aller in diesen Erl�uterungen genannten Quellen findet
    sich noch einmal in Abschnitt 8.)

    Dieser Text bezieht sich nicht auf die Einrichtung von Gruppen in der Unterhierarchie de.alt.* (vgl. Anhang A zu den Einrichtungsregeln).
    Dort wird eine Gruppe in de.alt.admin vorgeschlagen. Ergibt die
    nachfolgende, mindestens einw�chige Diskussion keinen gar zu heftigen Gegenwind, wird die Gruppe eingerichtet.

    0.2. Das Einrichtungsverfahren im �berblick -------------------------------------------

    Newsgroups werden nicht auf einem zentralen Server angeboten, sondern
    dezentral auf vielen verschiedenen Newsservern gef�hrt, die ihre
    Beitr�ge jeweils untereinander austauschen. Damit das funktionieren
    kann und jeder Benutzer dieselben Newsgroups zur Verf�gung hat, m�ssen
    sich die Betreiber dieser Vielzahl von Newsservern nach M�glichkeit
    auf einen einheitlichen Bestand an Gruppen einigen. Das ist bei
    mehreren tausend Newsservern mit manchmal wenigen, manchmal aber auch
    Tausenden Benutzern durch Diskussionen im Einzelfall nicht praktikabel
    m�glich. Daher werden f�r gepflegte Newsgroups-Hierarchien wie de.*
    Listen der Newsgroups gef�hrt, die zur Hierarchie geh�ren; mit dieser
    Liste kann dann jeder Newsserverbetreiber seinen Gruppenbestand
    abgleichen.

    F�r de.* wird die kanonische Liste der bestehenden Newsgroups von der Moderation von de.admin.news.announce gef�hrt, die jeden Monat auch
    eine entsprechende, digital signierte Steuernachricht (checkgroups)
    versendet, mit der die meisten Newsserverbetreiber ihren
    Gruppenbestand automatisch ohne manuellen Eingriff abgleichen lassen.
    F�r die Aufstellung dieser Liste sind vielerlei M�glichkeiten denkbar;
    in de.* entscheiden die Benutzer �ber ihren Inhalt. �nderungen am Gruppenbestand - Neueinrichtung, L�schung oder Umbenennung von Gruppen
    - werden in einem formalisierten Verfahren diskutiert und dann zur
    Abstimmung gestellt.

    Jedem Einrichtungsvorschlag sollte eine �berlegungsphase vorangehen,
    in der Bedarf und Attribute der neuen Gruppe (Name, Kurzbeschreibung,
    Status, Charta) einschlie�lich ihrer Einordnung in den bestehenden, hierarchisch strukturierten Gruppenbestand durchdacht und ggf. auch
    mit anderen Interessenten diskutiert werden k�nnen. Am Ende dieser Vor�berlegungen steht dann zumeist ein erster Vorschlag, wie die neue
    Gruppe hei�en soll, was ihre Inhalte sein werden und wie sie sich
    thematisch gegen�ber bestehenden Gruppen abgrenzt. Mit der
    Ver�ffentlichung dieses Vorschlags in de.admin.news.announce als Diskussionsaufruf ("Request for Discussion", kurz "RfD") beginnt das Einrichtungsverfahren mit der Diskussionsphase. In dieser Diskussion,
    die in de.admin.news.groups gef�hrt wird, wird der Vorschlag auf
    inhaltliche Qualit�t und Akzeptanz abgeklopft und ggf. ver�ndert oder verfeinert; nicht selten folgen ein oder mehrere weitere RfDs, bis der Vorschlag abstimmungsreif erscheint. Die Ver�ffentlichung eines Abstimmungsaufrufs ("Call for Votes", kurz "CfV") beendet dann die Diskussionsphase und leitet in die Abstimmungsphase �ber, an deren
    Ende sich zeigt, ob der Vorschlag zur Einrichtung der neuen Gruppe
    angenommen oder abgelehnt wurde. Dementsprechend wird die Gruppe dann
    in die Gruppenliste aufgenommen - oder auch nicht.

    Siehe auch:

    + Wichtige Begriffe in de.admin.news.* (dan-Glossar)
    | From: [email protected] (Thomas Hochstein)
    | Newsgroups: de.admin.infos
    | Subject: <2024-05-26> Wichtige Begriffe in de.admin.news.*
    |
    | Archive-name: de-admin/dan-glossar
    | Posting-frequency: weekly
    | Version: 1.5.9
    | Last-modified: 2024-05-26
    | URL: https://th-h.de/archives/faqs/dan-glossar.txt
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    0.3. Ablauf und einzelne Phasen des Einrichtungsverfahrens ----------------------------------------------------------

    Das Einrichtungsverfahren l�sst sich in folgende Phasen unterteilen,
    die im Folgenden dann n�her erl�utert werden sollen:

    0.3.1. Vorbereitung

    * Ideenfindung
    * Information �ber den status quo, Bedarfsabsch�tzung
    * Suche nach anderen Interessierten, ggf. interne Diskussion
    * Ausformulierung eines f�rmlichen Einrichtungsvorschlag (RfD)
    * Einreichung des RfD bei der Moderation von de.admin.news.announce

    Mit der Einreichung des RfD durch den Vorschlagenden ("Proponent")
    enden die Vorbereitungen; das Verfahren wird in die Status�bersicht
    der Moderation von de.admin.news.announce [2] aufgenommen und erh�lt
    einen Verfahrensbetreuer zugewiesen. Dieser Verfahrensbetreuer pr�ft
    den RfD (und die weiteren Verfahrensbeitr�ge) auf Vereinbarkeit mit
    den Regeln, nimmt die n�tigen Ver�ffentlichungen in
    de.admin.news.announce vor und steht dem Proponenten auch als
    Ansprechpartner (und in gewissem Umfang Berater) f�r sich im Verlauf
    des Verfahrens ergebende Fragen zur Verf�gung.

    [2] "Aktueller Stand der Diskussionen und Abstimmungen", unter dem
    Betreff "dana-Status" w�chentlich in de.admin.news.announce
    ver�ffentlicht und im WWW unter <http://www.dana.de/status.html>
    abrufbar.

    0.3.2. Diskussionsphase

    * Beginn mit Ver�ffentlichung des 1. RfD in de.admin.news.announce,
    de.admin.news.groups und weiteren betroffenen Newsgroups
    * �ffentliche Diskussion des Vorschlags in de.admin.news.groups
    * Mindestdauer: 14 Tage
    * Einreichung beliebig vieler weiterer RfDs mit ge�nderten Vorschl�gen

    Der Diskussion sollte ausreichend Zeit gelassen werden, um die Meinung
    der �brigen Teilnehmer zu ergr�nden; �nderungsvorschl�ge k�nnen
    gesammelt und in einer neuen Fassung des Vorschlags (als 2. RfD, 3.
    RfD usw.) aufgenommen werden. Wenn alle Facetten er�rtert, alle
    Argumente ausgetauscht sind oder die Diskussion sich im Kreis zu
    drehen beginnt, muss der Proponent sich entscheiden, ob sein Vorschlag
    Aussicht auf Erfolg hat und er ihn zur Abstimmung stellen m�chte oder
    ob er den Vorschlag zur�ckzieht. Die zur Abstimmung gestellte Fassung
    muss mit dem letzten ver�ffentlichen RfD im Wesentlichen
    �bereinstimmen.

    Die Diskussionsphase endet mit dem Abbruch des Verfahrens (durch
    R�ckzug des Vorschlags oder Verfall durch Nichtbetreiben �ber f�nf
    Wochen) oder der Ver�ffentlichung des 1. CfVs.

    0.3.3. Abstimmungsphase

    * Beginn mit Ver�ffentlichung des 1. CfV in de.admin.news.announce und
    den �brigen Gruppen
    * Abstimmung erfolgt per E-Mail, Stimmabgaben werden in der Regel per
    E-Mail best�tigt
    * Mindestdauer: 3 Wochen, H�chstdauer: 1 Monat (~ 4 Wochen)
    * in der Regel Einreichung eines 2. CfV zur "Halbzeit"
    * Einreichung des Ergebnisses mit Namen und Stimmabgaben der
    Abstimmenden
    * einw�chige Einspruchsfrist

    Die Abstimmung wird durch einen Abstimmungsleiter ("Votetaker")
    durchgef�hrt, der die CfVs zur Ver�ffentlichung einreicht, die
    Stimmen per E-Mail sammelt, best�tigt und ausz�hlt und am Ende das
    Ergebnis der Abstimmung zur Ver�ffentlichung einreicht. Diese Aufgabe
    kann der Proponent �bernehmen, er muss es aber nicht; da die
    Durchf�hrung und Ausz�hlung einer Abstimmung einen gewissen
    technischen und organisatorischen Aufwand erfordert und auch Erfahrung
    im Umgang mit Zweifelsf�llen - auch Manipulationsversuchen -
    w�nschenswert ist, besteht die M�glichkeit, einen erfahrenen
    Usenet-Teilnehmer um die �bernahme der Abstimmungsleitung zu bitten.
    Einige Freiwillige haben sich zu diesem Zweck als "German Volunteer
    Votetakers" (GVV) zusammengeschlossen.

    Die Abstimmungsphase endet mit dem Ablauf des Abstimmungszeitraums und letztlich mit der Ver�ffentlichung des Ergebnisses. Daran schlie�t
    sich ein einw�chiger Einspruchszeitraum an, in dem Regelverst��e durch
    einen Einspruch bem�ngelt werden k�nnen. Nach Verstreichen dieses
    Zeitraums wird das Ergebnis der Abstimmung bestandskr�ftig.

    0.3.4. Umsetzung

    Wenn der Vorschlag in der Abstimmung angenommen wurde - wozu
    mindestens 15 Stimmen JA-Stimmen und zugleich eine Mehrheit von 2/3
    der abgegebenen g�ltigen Stimmen ohne die Enthaltungen, also
    mindestens doppelt so viele JA- wie NEIN-Stimmen erforderlich sind -,
    wird das Ergebnis im Anschluss durch die Moderation von
    de.admin.news.announce umgesetzt, indem eine Steuernachricht zur
    Einrichtung der betreffenden Gruppe versandt und diese in die
    kanonische Liste der in de.* vorhandenen Newsgroups aufgenommen wird.

    1. Vor�berlegungen
    ==================

    1.1. Bedarf f�r eine neue Gruppe
    --------------------------------

    Ganz am Anfang der �berlegungen zur Einrichtung einer neuen Newsgroup
    stellt sich zun�chst die Frage, ob die angedachte Gruppe denn auch
    tats�chlich ben�tigt wird und der Vorschlag Aussicht auf Erfolg hat.
    Das ist zumeist nur dann der Fall, wenn mit einer ausreichenden
    zuk�nftigen Nutzung der Gruppe zu rechnen ist, das Thema also im
    Usenet diskutiert werden wird und eine thematisch passende Gruppe
    entweder nicht vorhanden ist oder bereits so rege genutzt wird, dass
    sie �berf�llt ist.

    Die zuk�nftige Nutzungsintensit�t der vorgeschlagenen Gruppe wird
    dabei regelm��ig anhand der derzeitigen Lage beurteilt:

    * Gibt es bereits Diskussionen zu dem Thema im Usenet?

    * Wenn ja: Ist die bisher daf�r genutzte Gruppe �berf�llt (so dass man
    dieses Thema aus ihr abspalten sollte) oder gibt es bislang gar
    keine Gruppe, in der man das Thema sinnvoll diskutieren kann?
    Letzteres ist sehr selten, da de.* thematisch vollst�ndig ist; die
    meisten denkbaren Themen passen in eine oder mehrere bereits
    bestehende Gruppen thematisch hinein.

    Sind die derzeitigen Diskussionsteilnehmer bereit, zuk�nftig die neu
    einzurichtende Gruppe zu benutzen (oder w�nschen dies sogar)?

    * Wenn nein: Finden anderswo im Netz Diskussionen statt, bspw. in
    anderen deutschsprachigen Usenet-Hierarchien, in Mailinglisten,
    Webforen, Communities in sozialen Netzwerken?

    Und sind die Diskutanten bereit, statt des bisher genutzten Mediums
    oder zus�tzlich zu diesem auch das Usenet als Diskussionsmedium zu
    benutzen?

    * Wenn nein: Warum ist dennoch damit zu rechnen, dass die Gruppe
    zuk�nftig einigerma�en intensiven Zuspruch erfahren wird?

    Die Erfahrung hat gezeigt, dass die empfundene oder tats�chliche gesellschaftliche oder anderweitige Wichtigkeit eines Themas nichts
    damit zu tun hat, ob und wie intensiv Menschen es diskutieren wollen
    und ob sie dies im Usenet tun m�chten. Es mag sehr wichtige Themen
    geben, zu denen aber dennoch entweder kein Diskussionsbedarf besteht
    oder die anderswo diskutiert werden, ohne dass bei den Interessenten
    der Wunsch besteht, ihre Diskussionen im Usenet zu f�hren. Die
    mehrheitliche Ansicht geht �berdies dahin, dass es nicht sinnvoll ist,
    f�r "Orchideenthemen" eigene Newsgroups einzurichten, die dann
    (weitgehend) ungenutzt bleiben; vielmehr wird es �berwiegend als
    w�nschenswert empfunden, lieber weniger thematisch breiter
    aufgestellte Gruppen zu haben, die dann intensiver genutzt werden und
    auf diese Weise den gegenseitigen Austausch beleben und f�rdern.

    Siehe auch:

    + Wann kann ich mit Erfolg eine neue Newsgroup vorschlagen?
    <https://th-h.de/net/usenet/admin/newgroup/#vorschlag>

    + Missverstaendnisse in de.admin.news.groups
    | From: [email protected] (Boris 'pi' Piwinger)
    | Newsgroups: de.admin.infos,de.admin.news.groups,de.alt.admin
    | Subject: <2009-01-24> Missverstaendnisse in de.admin.news.groups
    |
    | Archive-name: de-admin/dang-faq
    | Posting-frequency: weekly
    | Last-modified: 2009-01-24
    | URL: https://www.kirchwitz.de/~amk/dai/dang-faq

    1.2. Status quo: bestehende Gruppen und fr�here Vorschl�ge ----------------------------------------------------------

    Die Frage nach dem Bedarf an einer neuen Gruppe f�hrt zur Feststellung
    und Beurteilung des status quo: Welche thematisch verwandten Gruppen
    gibt es? Wo sind diese in der Struktur von de.* eingeordnet? Wie
    intensiv werden sie genutzt? Wie l�sst sich das Thema der neuen Gruppe
    von den bestehenden themenverwandten Gruppen abgrenzen?

    Es empfiehlt sich auch, in Archiven [3] nachzuforschen, ob
    m�glicherweise eine vergleichbare Gruppe bereits einmal vorgeschlagen
    wurde und wie Verlauf und Ergebnis der Diskussion (und ggf.
    Abstimmung) sich darstellen. Vielleicht gab es auch bereits einmal
    eine solche Gruppe, die dann sp�ter wieder aus der Gruppenliste
    entfernt wurde? Aus diesen �berlegungen ergeben sich Hinweise auf die Erfolgsaussichten des Vorschlags und m�glicherweise auch Anregungen
    f�r seinen Inhalt. Nicht zu empfehlen ist es, einen gescheiterten
    Vorschlag vor Ablauf von mindestens sechs Monaten oder ohne
    wesentliche �nderungen in Inhalt oder Begr�ndung erneut einzubringen.

    [3] Am bekanntesten d�rfte das Angebot von Google Groups sein, das
    allerdings nur bis zum Februar 2024 reicht:
    <https://groups.google.com/>

    de.admin.news.announce bei Google Groups:
    <https://groups.google.com/g/de.admin.news.announce>

    1.3. Mitinteressenten
    ---------------------

    "Gemeinsam sind wir stark."

    In der Diskussionsphase kommt es weniger auf die Anzahl der
    Bef�rworter als vielmehr auf deren Argumente an. Dennoch hilft es,
    einen Vorschlag nicht ganz alleine einzubringen, insbesondere dann,
    wenn man mit dem Procedere in de.admin.news.* noch nicht so vertraut
    ist. Soll der Vorschlag erfolgversprechend sein, wird es ja eine ganze
    Reihe von anderen Interessenten an der vorgeschlagenen neuen Gruppe
    geben. Deren Input ist schon bei der Formulierung des Vorschlags
    hilfreich; Brainstorming und Diskussion mehrerer f�hrt oft zu besseren Ergebnissen als einsames Gr�beln im stillen K�mmerlein.

    Auch in der Diskussion ist es f�rderlich, einen Vorschlag nicht
    alleine argumentativ zu st�tzen; nicht nur deshalb, weil eine Mehrzahl
    von Interessenten, die sich auch selbst in die Diskussion einbringt, �berzeugender ein dauerhaftes Interesse signalisiert als ein
    Einzelner. Auch aus psychologischen Gr�nden ist es angenehmer, die
    eigene Position nicht alleine vertreten zu m�ssen.

    Eine Mitwirkung anderer Interessenten kann dabei auf vielf�ltige Weise erfolgen. Ein Vorschlag kann durch mehrere Proponenten eingebracht
    werden; die Mitwirkung kann sich aber auch auf Unterst�tzung bei
    inhaltlichen und Formulierungsfragen oder der formalen Abwicklung des Einrichtungsverfahrens oder Beitr�ge in der Diskussionsphase
    beschr�nken.

    2. Einrichtungsvorschlag
    ========================

    Vor der Einrichtung einer neuen Newsgroup oder dem Beginn der
    Abstimmung �ber den entsprechenden Vorschlag m�ssen nach den
    Einrichtungsregeln Name und Attribute der vorgeschlagenen Gruppe
    feststehen:

    | Ein CfV kann nicht ver�ffentlicht werden, wenn einer der folgenden
    | Punkte noch unklar ist:
    |
    | o Name der Gruppe
    | o Kurzbeschreibung der Gruppe
    | o Charta der Gruppe
    | o Status der Gruppe (moderiert oder unmoderiert)
    | o der Name des Moderators im Falle einer moderierten Gruppe

    Newsgroups innerhalb einer gepflegten Hierarchie existieren nicht im
    luftleeren Raum. Im Zusammenhang mit der Auswahl des Namens stellt
    sich daher auch die Frage nach der Einordnung der neuen Gruppe in die bestehende Struktur der Hierarchie de.*, und in der Charta sollte
    nicht nur die Beschreibung des vorgesehenen Themenkreises, sondern
    auch die Abgrenzung zu thematisch �hnlichen Gruppen ihren Platz
    finden.

    Sinnvoll ist es daher, sich zun�chst Gedanken �ber das geplante Thema
    der Gruppe und dessen Abgrenzung zu bereits bestehenden Gruppen zu
    machen; daraus ergibt sich die Charta (2.3.). Danach sollte man sich
    �berlegen, wo die Gruppe in de.* thematisch am besten passt und wie sie
    demnach hei�en soll (2.1.); dann fehlt nur noch eine knackige
    Zusammenfassung f�r die Kurzbeschreibung (2.2.).

    Falls eine moderierte Newsgroup vorgeschlagen wird, m�ssen auch der
    oder die vorgesehenen Moderatoren feststehen; �berdies sollte ein
    Konzept f�r die Moderation vorliegen und die technischen
    Voraussetzungen hinreichend gekl�rt sein.

    2.1. Auswahl des Gruppennamens
    ------------------------------

    2.1.1. Einordnung

    Zun�chst sollte die prospektive Gruppe sich in die bestehende
    Namenshierarchie in de.* einpassen. de.* besteht n�mlich aus
    thematisch orientierten Teilhierarchien, die eine Baumstruktur mit
    immer feineren thematischen Ver�stelungen aufweisen. Diese Struktur
    ist im Lauf der Zeit gewachsen; nicht immer ist sie daher vollst�ndig
    logisch stringent, und regelm��ig wird es nicht nur einen denkbaren
    Platz geben, an den eine neue Gruppe passen w�rde.

    Man sollte sich bei seinem Namensvorschlag aber nichtsdestotrotz
    bem�hen, den bestm�glichen Ort f�r die neue Gruppe zu finden. Dazu
    geh�rt sowohl die Einordnung in die - nach dem Themenschwerpunkt - am
    ehesten passende Unterhierachie und die Wahl der richtigen Ebene. Ein
    sehr spezielles Thema sollte im Themenbaum nicht zu weit oben
    angesiedelt sein, ein sehr allgemeines Thema nicht zu tief.

    Mit Ausnahme von de.alt.*, das sich (nur) durch besondere
    Einrichtungsregeln auszeichnet und daher nicht Thema dieser
    Erl�uterungen ist, bestehen in de.* folgende thematische
    Untergliederungen:

    * de.admin.*
    Die Gruppen der de.admin-Unterhierarchie befassen sich thematisch
    mit der Selbstverwaltung von de.* und organisatorischen (nicht
    technischen) Fragen der Administration von Usenet-Systemen,
    namentlich auch mit deren Missbrauch.

    * de.comm.*
    Die Gruppen der de.comm-Unterhierarchie besch�ftigen sich mit den
    - im Usenet umf�nglich vertretenen - Themenbereichen der
    Kommunikation und Kommunikationstechnik und sind daher noch weiter
    diversifiziert, im Wesentlichen in die Bereiche

    * Anbieter:
    de.comm.provider.* - Telefonie- und Internetanbieter sowie Onlinedienste

    * Ger�te (Hardware) und Technik:
    de.comm.geraete.* - Festnetz- und Mobiltelefone und Telefonanlagen
    de.comm.technik.* - Netztechnik (DSL und Mobilfunknetze)
    de.comm.internet.* - Infrastrukturaspekte des Internet
    de.comm.protocols.* - Kommunikationsprotokolle

    * Software:
    de.comm.software.* - Browser, Mail-/Newsreader und -server etc.

    und schlie�lich:
    de.comm.infosystems.* - WWW samt Webseitenerstellung
    de.comm.funk.* - Funk (Amateurfunk, CB-Funk, Vereine, ...)

    * de.comp.*
    Diese Unterhierarchie deckt den Rest der Themen zur Computertechnik
    ab: Hardware (Computer wie Peripherie), Software (Betriebssysteme,
    Anwendungsprogramme, etc.), Programmiersprachen und was sonst noch
    so dazugeh�rt. Auch sie ist demnach umfangreich weiter
    untergliedert, neben verschiedenen Einzelgruppen namentlich in

    * Hardware:
    de.comp.sys.* - Komplettsysteme (Mac, ...), Notebooks
    de.comp.hardware.* - Rechner, Laufwerke, Monitore, Netzwerk

    * Betriebssysteme, Anwendungsprogramme und andere Software:
    de.comp.os.* - Windows, Unix, Linux, OS/2,
    de.comp.office-pakete.* - MS-Office, Staroffice
    de.comp.text.* - Textverarbeitung
    de.comp.datenbanken.* - Datenbanken
    de.comp.lang.* - Programmiersprachen (C++, Java, Perl, PHP, ...)

    * de.rec.*
    Die Unterhierarchie de.rec.* besch�ftigt sich mit
    Freizeitaktivit�ten ("recreational activities") aller Art und
    enth�lt neben einer Vielzahl von Einzelgruppen u.a. Unterhierarchien
    zu den Themen Musik h�ren und machen, Sport(arten), Spielen aller
    Art, am Brett wie am Computer, Science Fiction und Fantasy,
    Fernseh(seri)en, Filme und Heimkino und (Haus-)Tiere.

    * de.sci.*
    Die Unterhierarchie de.sci.* ist f�r wissenschaftliche Themen
    ("sciences") vorgesehen und ist vorwiegend anhand der klassischen
    wissenschaftlichen Themengebiete (Biologie, Chemie, Physik,
    Mathematik, Medizin, etc. pp.) unterteilt. Teilweise sind aber
    Themen gerade aus dem gesellschafts- oder sozialwissenschaftlichen
    Bereich auch in de.soc.* angesiedelt.

    * de.soc.*
    Die Unterhierarchie de.soc.* handelt von gesellschaftlichen Fragen
    ("social issues"): Politik und Rechtswesen; Religionen und
    Weltanschauungen; Kulturen und Subkulturen; Senioren, Schule und
    Studium; Arbeit und Arbeitslosigkeit; Umwelt, Verkehr und
    Wirtschaft; Datenschutz und Zensur.

    * de.talk.*
    Die - sehr kleine - Unterhierarchie de.talk.* ist mehr f�r Smalltalk
    und entspannten Plausch als Diskussion und Informationsaustausch
    vorgesehen; viele der verbliebenen Gruppen w�rden aber ebenso gut
    nach de.soc.* passen.

    * de.org.*
    Die - gleichfalls kleine - Teilhierarchie de.org.* ist f�r
    Organisationen und Vereine, deren Verlautbarungen und Diskussionen
    um sie herum gedacht. Verblieben ist hier im Wesentlichen die
    Newsgroup zum CCC.

    * de.etc.*
    In der de.etc.*-Unterhierarchie sind sonstige Themen
    zusammengefasst, die nicht in eine der anderen Unterhierarchien
    passen. Dazu geh�ren das Bahnwesen, Autos und andere Fahrzeuge,
    Finanzen und Banking, (kreatives) Schreiben und Sprache, Post,
    Notfallrettung und Milit�rwesen oder auch die Haushaltsf�hrung.

    Siehe auch:

    + Die Newsgruppen der de-Hierarchie
    | From: Thomas Hochstein <[email protected]>
    | Newsgroups: de.newusers.infos,de.admin.news.groups,de.alt.admin
    | Subject: <Datum> Die Newsgruppen der de-Hierarchie
    |
    | Archive-name: de-newusers/de-newsgruppen
    | Posting-frequency: weekly
    | URL: https://www.kirchwitz.de/~amk/dni/de-newsgruppen

    2.1.2. Namenswahl und technische Vorgaben

    Der "eigentliche" Name der Gruppe, insbesondere also der letzte Namensbestandteil, sollte so aussagekr�ftig und allgemeinverst�ndlich,
    aber zugleich auch so kurz wie m�glich gew�hlt werden. Kryptische oder mehrdeutige Abk�rzungen sollte man m�glichst nicht verwenden. Wenn
    diese gar nicht zu vermeiden sind, sollten sie in der
    Kurzbeschreibung, sp�testens aber in der Charta erl�utert werden.

    F�r die Wahl des Gruppennamens sind zudem technisch gepr�gte
    Vorgaben [4] zu beachten, die sich auch im WWW unter <http://dana.de/newsgroup-namen.html> nachlesen lassen:

    * Der Name besteht aus mehreren durch Punkte getrennten Segmenten.

    * Die einzelnen Segmente d�rfen nicht l�nger als 30 Zeichen werden und
    m�ssen mindestens je einen Buchstaben enthalten. Zu beachten ist
    dabei, dass sich unterschiedliche Segmentnamen auf gleicher Ebene
    schon vor dem 15. Zeichen unterscheiden m�ssen.

    * Erlaubte Zeichen innerhalb eines Segments sind die Kleinbuchstaben
    (a-z), die arabischen Ziffern (0-9) sowie das Plus- (+) und das
    Minus-Zeichen (-).

    * Insgesamt soll die L�nge des Gruppennamens 71 Zeichen nicht
    �berschreiten.

    [4] Beschlossen im Jahr 2000:
    | From: "Christian Schulz - GVV" <[email protected]>
    | Newsgroups: de.admin.news.announce,de.admin.news.regeln,de.admin.news.groups,de.alt.admin
    | Subject: Regeln fuer Newsgruppennamen angenommen (247:25)
    | Date: 2000/07/18
    | Message-ID: <[email protected]>
    <https://groups.google.de/group/de.admin.news.announce/msg/b850df16546fd0ea>

    2.2. Kurzbeschreibung
    ---------------------

    Die Kurzbeschreibung soll in Erg�nzung zum Gruppennamen das Thema kurz umrei�en. Im Gegensatz zur Charta, der ausf�hrlichen thematischen
    Beschreibung des Gruppeninhalts, wird sie in der Regel zusammen mit
    dem Gruppennamen auf den Newsservern vorgehalten und kann in den
    g�ngigen Newsreadern angezeigt und ggf. auch durchsucht werden;
    Gruppenname und Kurzbeschreibung zusammen werden auch "Tagline"
    genannt. Diese Tagline ist auch Bestandteil der regelm��ig versandten Steuernachrichten, die den aktuellen Gruppenbestand von de.*
    enthalten.

    Daraus leiten sich mehrere Bedingungen an eine gute Kurzbeschreibung
    ab: Sie muss kurz, knapp und f�r jeden verst�ndlich sein. "Diskussion
    �ber" oder "Informationen von" sind zum Beispiel notorisch
    �berfl�ssige Formulierungen. Hingegen sollten m�glichst Begriffe in
    der Kurzbeschreibung auftauchen, nach denen an der Gruppe
    interessierte Nutzer m�glicherweise suchen werden. Da die
    Kurzbeschreibung in Gruppenlisten auftaucht (auch in solchen, die von Newsreadern angezeigt werden), die meist auf 80 Spalten breiten
    Terminals gelesen werden, ergibt sich eine Beschr�nkung f�r die L�nge
    der Kurzbeschreibung: Gruppenname, ein 8er-Tabulator und
    Kurzbeschreibung sollten in weniger als 80 Zeichen passen. Als
    Richtwert gilt f�r die Kurzbeschreibung gew�hnlich eine Maximall�nge
    von 60 Zeichen.

    Kann ein Newsreader - aus welchem Grund auch immer - nicht die ganze Kurzbeschreibung anzeigen, wird er sich �blicherweise auf den Anfang
    der Kurzbeschreibung beschr�nken. Daraus folgt, dass die wichtigsten
    Punkte in einer Kurzbeschreibung an deren Anfang stehen sollten. Um Komplikationen zu vermeiden, sollten Kurzbeschreibungen keine Umlaute
    und sonstige Sonderzeichen enthalten; der Zeichenvorrat ist
    "US-ASCII". Per Konvention endet jede Kurzbeschreibung mit einem Satzendezeichen (Punkt, Frage- oder Ausrufezeichen).

    Beispiele f�r Kurzbeschreibungen finden sich in dem bereits genannten
    Text "Die Newsgruppen der de-Hierarchie".

    2.3. Charta
    -----------

    Die Charta ist die Beschreibung der Newsgroup und ihres vorgesehenen
    Themas schlechthin. Sie soll so kurz wie m�glich und nur so
    ausf�hrlich wie n�tig umrei�en, worum es in der Gruppe geht, welche
    Themen dort diskutiert werden sollen und welche ggf. nicht und welche besonderen Konventionen dort - unter Abweichung von den sonstigen
    �blichkeiten im deutschsprachigen Usenet - gelten sollen.

    Es ist hilfreich, f�r das Thema der Gruppe einige Beispiele als nicht abschlie�ende Aufz�hlung aufzunehmen; so lassen sich auch (weitere)
    Schlagworte unterbringen, nach denen m�glicherweise gesucht wird.
    Dabei ist aber zu ber�cksichtigen, dass die Charta nur in
    entsprechenden Listen im Usenet und auch im WWW ver�ffentlicht wird,
    aber im Gegensatz zu Namen und Kurzbeschreibung nicht unmittelbar im
    Newsreader zur Verf�gung steht.

    Wenn bestimmte Facetten eines Themas in der neuen Gruppe nicht
    diskutiert werden sollen, obwohl m�glicherweise Name und
    Kurzbeschreibung bei fl�chtiger Durchsicht zu dieser Annahme f�hren
    k�nnten, empfiehlt es sich, diese Facetten - oder Themen - in der
    Charta ausdr�cklich auszuschlie�en. Genauso sollte innerhalb der
    Charta das Diskussionsthema von anderen, themenverwandten Gruppen
    abgegrenzt werden; diese Gruppen namentlich zu nennen ist allerdings
    nicht tunlich, weil ansonsten bei jeder Umbenennung oder L�schung der betreffenden Gruppen eine Charta�nderung n�tig w�rde (siehe 7.3.).

    Soweit in der vorgeschlagenen Newsgroup teilweise andere Konventionen
    gelten sollen als sonst im Netz �blich sollte auch dies in der Charta
    vermerkt werden. Zu denken w�re bspw. an die (ausdr�ckliche) Akzeptanz
    anonymer Beitr�ge oder von Inseraten. Gleichfalls sollten vorgesehene ungewohnte technische Ma�nahmen - zu denken w�re hier bspw. an die Eingangsbest�tigung von Postings per E-Mail durch die sog. Reflektoren
    in den Testgruppen - durch die Charta legitimiert werden. In allen
    diesen F�llen sollte einerseits ber�cksichtigt werden, dass eine
    Wiederholung ohnehin bestehender Regeln und Konventionen in der Charta
    in der Regel ausdr�cklich abgelehnt wird, sowohl wegen der unn�tigen Verl�ngerung der Charta als auch, weil dies den Eindruck vermitteln
    k�nnte, die entsprechenden Regeln und Konventionen h�tten nur dort
    Geltung, wo sie ausdr�cklich in der Charta stehen. Andererseits darf
    man bei der Formulierung solcher abweichenden �blichkeiten nicht aus
    den Augen verlieren, dass sowohl technische als auch soziale Vorgaben
    in der Regel gute Gr�nde haben und zudem als feststehende Gewohnheiten betrachtet werden, so dass Abweichungen vom Regelfall meist nur bei gut begr�ndeten Sonderf�llen Aussicht auf Erfolg haben werden.

    Die Charta sollte so knapp wie m�glich gehalten werden; weitergehende Erl�uterungen und solche Regeln, die sich voraussichtlich h�ufiger
    �ndern werden, geh�ren nicht in die Charta, sondern sollten Gegenstand
    einer (regelm��ig geposteten und nach M�glichkeit auch im WWW
    bereitgestellten) Einf�hrung, eines Infopostings oder einer FAQ sein.
    So sollte bspw. die thematische Kennzeichnung von Unterthemen im
    Betreff von Postings durch sog. Tags ("[Reisebericht] Meine Tour durch Tadschikistan") in der Charta allenfalls generelle Erw�hnung finden;
    die einzelnen angedachten Tags geh�ren dann in eine anderweitig
    bereitgestellte Erl�uterung. Auch das Moderationskonzept einer
    moderierten Gruppe geh�rt schon aufgrund seiner L�nge nicht in die
    Charta.

    Es empfiehlt sich, einige bestehende Chartas - insbesondere solcher
    Gruppen, die in den letzten 5-10 Jahren eingerichtet wurden - zu
    studieren, um ein Gef�hl f�r die Abfassung einer guten Charta zu
    bekommen. Solche Beispiele finden sich in dem bereits genannten Text
    "Die Newsgruppen der de-Hierarchie".

    2.4. Status
    -----------

    Eine Newsgroup kann entweder den Status "unmoderiert" oder den Status "moderiert" haben. Ersteres ist der Regelfall; alle Postings werden
    dann ohne weiteres in der Newsgroup ver�ffentlicht und weltweit
    verbreitet. Bei einer moderierten Gruppe ist dies nicht der Fall;
    stattdessen versendet der Newsserver, bei dem das Posting eingespeist
    wird, dieses per E-Mail an einen Moderator (oder in der Regel eine
    mehrk�pfige Moderation). Diese entscheidet dann �ber die
    Ver�ffentlichung.

    2.4.1. Pro und contra moderierte Gruppen

    Moderierte Gruppen haben den Vorteil einer meist besseren
    �bersichtlichkeit und h�heren inhaltlichen Qualit�t, weil Beitr�ge
    vorgefiltert werden k�nnen; ihr Nachteil ist die zwangsl�ufig
    entstehende Verz�gerung durch die Weiterleitung jedes Beitrags an

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