Die haben nicht Dein Trauma wäre die passende Formulierung.
Traumatisiert bin ich von anderen Dingen. Setz Dich mal in die "Hotline-Sprechstunde" einer handelsüblichen Linux User Group. Weit
die Hälfte der Probleme, mit der die User da ankommen, entstehen aus
den drölfzig Eigenheiten von Dualboot.
Marc Haber - 04.07.24, 13:07:53 CEST:
Die haben nicht Dein Trauma wäre die passende Formulierung.
Traumatisiert bin ich von anderen Dingen. Setz Dich mal in die
"Hotline-Sprechstunde" einer handelsüblichen Linux User Group. Weit
die Hälfte der Probleme, mit der die User da ankommen, entstehen aus
den drölfzig Eigenheiten von Dualboot.
Wie wäre es mal mit konkreten Beispielen anstatt im Wesentlichen >gebetsmühlenartig zu wiederholen, was Du bereits geschrieben hast?
Sollte ja kein Problem sein, wenn so viele "Hotline-Sprechstunde"-Probleme >mit Dualboot zu tun haben. Ich schreib ja nicht, dass es keine Probleme
gibt. Ich hab da im Grunde keine Meinung zu. Mich würde – am Rande, so >wirklich wichtig ist es für mich nicht – interessieren, wie da der >aktuelle Stand ist.
On Thu, 04 Jul 2024 13:46:04 +0200, Martin Steigerwald
Der ist nach wie vor "wenn es funktioniert, ist es einfach und anfängertauglich. Wenn es mal nicht funktioniert, was durchaus mal
vorkommt, ist der Anfänger völlig verloren, weil er für die Reparatur jahrelange Erfahrung und intime Kenntnisse BEIDER Betriebssysteme
braucht".
Am 04.07.24 um 16:42 schrieb Marc Haber:
On Thu, 04 Jul 2024 13:46:04 +0200, Martin Steigerwald
Der ist nach wie vor "wenn es funktioniert, ist es einfach und
anfängertauglich. Wenn es mal nicht funktioniert, was durchaus mal
vorkommt, ist der Anfänger völlig verloren, weil er für die Reparatur
jahrelange Erfahrung und intime Kenntnisse BEIDER Betriebssysteme
braucht".
Aber das Argument zieht doch nicht. Das Dual Boot von dem wir reden wird
von Linux (grub) gesteuert, nicht von Windows. Was braucht man mehr an
Wissen von einem Gast System als wie man es installiert?
Wenn ich keine Ahnung habe von Windows, wie soll ich da auch eine VM >aufsetzen?. Das Problem ist doch nicht der Teil, der einen Bootloader >aufruft, sondern wie ich ein OS installiere. Mal ganz davon abgesehen,
dass moderne EFI-Firmwares da einem kräftig unter die Arme greifen wenn
was schief geht. Dual Boot ist da eigentlich schon eingebaut. Es braucht >keinen grub unbedingt.
Der Installer ist (für mich) nicht wirklich
intuitiv, gerade wenn es ums Partionieren geht (ein Thema bestimmt nix
für Anfänger).
Bissl Wissen über das gewünschte Gastsystem, bzw. Betriebssysteme und
wie ein PC überhaupt funktioniert braucht's schon, egal was man mit so
einer Kiste vor hat.
Also übersetze ich dein "Finger weg von Dual Boot" in "Finger weg von >Betriebssystemen, von denen man nix weiß"
Und wenn du von Windows keine Ahnung hast, wie du selbst angibst, dann
rate doch anderen nicht davon ab, sondern verweise auf andere, die
Ahnung haben, bzw. halte dich raus.
Man muss mal mindestens wissen wie man einen kaputten, von Windows überschriebenen grub wieder installiert, das braucht mal Kenntnis von Rescuesystemen, Mountpoints, bind-Mounts und etc bla foo. Das geht
weit über "CD reinwerfen und Enter Enter Enter drücken" hinaus, das
man für die Installation braucht.
Am Donnerstag, 4. Juli 2024, 17:08:52 CEST schrieb Joachim Hussong:
Aber das Argument zieht doch nicht. Das Dual Boot von dem wir reden wird
von Linux (grub) gesteuert, nicht von Windows. Was braucht man mehr an
Wissen von einem Gast System als wie man es installiert?
Von welchem Dualboot reden "wir" denn?
Aber das Argument zieht doch nicht. Das Dual Boot von dem wir reden wird
von Linux (grub) gesteuert, nicht von Windows. Was braucht man mehr an
Wissen von einem Gast System als wie man es installiert?
Dual Boot auf EFI-Ebene mit zwei getrennten Datentr�gern ist Pipifax.
Aber das Argument zieht doch nicht. Das Dual Boot von dem wir reden
wird von Linux (grub) gesteuert, nicht von Windows. Was braucht man
mehr an Wissen von einem Gast System als wie man es installiert?
Man muss mal mindestens wissen wie man einen kaputten, von Windows überschriebenen grub wieder installiert, das braucht mal Kenntnis von Rescuesystemen, Mountpoints, bind-Mounts und etc bla foo. Das geht
weit über "CD reinwerfen und Enter Enter Enter drücken" hinaus, das
man für die Installation braucht.
Und dann kommt noch Secure Boot ins Spiel.
Mit GPT aber auch nicht so wirklich ein Problem.
Ich nutze privat kein Windows mehr und habe auch keine Motivation, daran etwas zu �ndern. Und beruflich gehe ich dem auch aus dem Weg, so gut ich kann.
Am Donnerstag, 4. Juli 2024, 19:42:58 CEST schrieb Martin Steigerwald:
Mit GPT aber auch nicht so wirklich ein Problem.
Ja, ist so.
Stellt sich um so mehr die Frage der Sinnhaftigkeit von 2 Systemen auf
einer Platte.
OK, das ist nat�rlich worst case und Windows nach Linux zu installieren
ist ein Kardinalsfehler.
...
Mir würde vorschweben: umpartitionieren (also das Windows massiv
verkleinern ...
Am 04.07.24 um 18:46 schrieb Marc Haber:
Man muss mal mindestens wissen wie man einen kaputten, von Windows
überschriebenen grub wieder installiert, das braucht mal Kenntnis von
Rescuesystemen, Mountpoints, bind-Mounts und etc bla foo. Das geht
weit über "CD reinwerfen und Enter Enter Enter drücken" hinaus, das
man für die Installation braucht.
OK, das ist natürlich worst case und Windows nach Linux zu installieren
ist ein Kardinalsfehler.
Wenn man sich auf das Vorhaben von Dual Boot einlässt, sollte man doch >vorher mal was lesen dazu. Wie bei allem eigentlich.
Das Tool auf Windows-Seite, um den GRUB4DOS einzubinden, nennt sich >BCDEdit.exe und ist Teil der regulären Windows-Installation.
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