Also bei mir hat sich ein etwas unangenehmes Problem eingestellt. Das Installations-Skript wollte unbedingt ein paar Wifi-Kernelmodule habe.
Scheint ein bekanntes Problem zu sein. Ergo liess ich den Kernel unkonfiguriert, startete neu und wollte im Grub-Menu auf eine alte Kernel-Version gehen, um mit ihr zu booten.
Nur: Plötzlich geht alles so schnell, dass ich keine Chance habe, einen anderen Kernel auszuwählen. Mit "e" kann ich dann zwar das Options-Menu für Grub aufrufen und - theoretisch - editieren. Aber allein ein kurzer Klick
auf "e", und schon stehen dann 20 bis 30 "e" im Grub. Dort etwas zu
editieren ist unmöglich - jeder Tastendruck führt zu unzähligen Eingaben (also: a wird zu aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa).
Wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig, als das ganze System von
Grund auf neu zu installieren. Es sei denn, jemand hat hier DEN hilfreichen Tip.
Mala
(Und sorry an den Vorposter - hab diesen Beitrag versehentlich zuerst ihm geschickt).
Am So., 22. Jan. 2023 um 16:03 Uhr schrieb Manfred Schmitt <
[email protected]>:
[email protected] schrieb:
Hallo,
ich überlege auf meinen PC ein Update mit #aptitude full-upgrade von Stretch zu Bullseye zu machen.
Da gibt es ja nicht viel zu überlegen, für Stretch gibt es keine Sicherheitsupdates mehr, kannst den Rechner also nur dist-upgraden,
neu installieren oder abschalten (wenn der am Netz hängt) ;-)
Einfach so ein full-upgrade bzw. früher dist-upgrade war aber nie der richtige Weg zum Release-Wechsel.
Muss ich da mit größeren Problemen oder Stress rechnen?
Das hängt davon ab was für Dich größere Probleme sind.
Ich hatte in den letzten ~ 20 Jahren Upgrades nie größere Probleme.
Das heißt aber nicht das immer alle dist-upgrades einfach so durchliefen.
Grundsätzlich gitl: Je mehr externe Repo's man im System hat desto wahrscheinlicher ist es das beim Upgrade auf ein neues Release
Probleme auftreten.
Und wenn man 50000 Pakete installiert hat ist die Wahrscheinlichkeit sicherlich auch höher ;)
Was größere Probleme für Dich sind hängt ja auch von Deinem Wissen
ab. Da Du hier fragst tendiere ich also zu:
Ja, Du musst mit größeren Problemen rechnen.
Im großen und ganzen sind Release-Wechsel unter Debian aber trotzdem unproblematisch.
Halte Dich einfach an die Relaasenotes, die sind wirklich sinnvoll, nutze
ich auch immer noch.
Also erst
https://www.debian.org/releases/buster/releasenotes
dann gucken ob irgendwas nicht funktioniert, das dann fixen und wenn
alles OK ist dann die nächste Runde anhand https://www.debian.org/releases/bullseye/releasenotes
Tschau,
Manne
<div dir="ltr"><div>Also bei mir hat sich ein etwas unangenehmes Problem eingestellt.
Das Installations-Skript wollte unbedingt ein paar Wifi-Kernelmodule
habe. Scheint ein bekanntes Problem zu sein. Ergo liess ich den Kernel unkonfiguriert, startete neu und wollte im Grub-Menu auf eine alte Kernel-Version gehen, um mit ihr zu booten.</div><div>Nur: Plötzlich
geht alles so schnell, dass ich keine Chance habe, einen anderen Kernel auszuwählen. Mit "e" kann ich dann zwar das Options-Menu für Grub aufrufen und - theoretisch - editieren. Aber allein ein kurzer Klick auf
"e", und schon stehen dann 20 bis 30 "e" im Grub. Dort etwas zu
editieren ist unmöglich - jeder Tastendruck führt zu unzähligen Eingaben
(also: a wird zu aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa).</div><div>Wahrscheinlich
bleibt mir nichts anderes übrig, als das ganze System von Grund auf neu
zu installieren. Es sei denn, jemand hat hier DEN hilfreichen Tip.</div><div><br></div><div>Mala</div><div><br></div><div>(Und sorry an den Vorposter - hab diesen Beitrag versehentlich zuerst ihm geschickt).<br></div></div><br><div class="gmail_quote"><
div dir="ltr" class="gmail_attr">Am So., 22. Jan. 2023 um 16:03 Uhr schrieb Manfred Schmitt <<a href="mailto:
[email protected]">
[email protected]</a>>:<br></div><blockquote class="gmail_quote" style="margin:0px 0px 0px 0.8ex;
border-left:1px solid rgb(204,204,204);padding-left:1ex"><a href="mailto:
[email protected]" target="_blank">
[email protected]</a> schrieb:<br>
> Hallo,<br>
> ich überlege auf meinen PC ein Update mit #aptitude full-upgrade von <br> > Stretch zu Bullseye zu machen.<br>
> <br>
Da gibt es ja nicht viel zu überlegen, für Stretch gibt es keine<br> Sicherheitsupdates mehr, kannst den Rechner also nur dist-upgraden,<br>
neu installieren oder abschalten (wenn der am Netz hängt) ;-)<br>
Einfach so ein full-upgrade bzw. früher dist-upgrade war aber nie der<br> richtige Weg zum Release-Wechsel.<br>
> Muss ich da mit größeren Problemen oder Stress rechnen?<br>
> <br>
Das hängt davon ab was für Dich größere Probleme sind.<br>
Ich hatte in den letzten ~ 20 Jahren Upgrades nie größere Probleme.<br>
Das heißt aber nicht das immer alle dist-upgrades einfach so durchliefen.<br>
Grundsätzlich gitl: Je mehr externe Repo's man im System hat desto<br> wahrscheinlicher ist es das beim Upgrade auf ein neues Release<br>
Probleme auftreten.<br>
Und wenn man 50000 Pakete installiert hat ist die Wahrscheinlichkeit<br> sicherlich auch höher ;)<br>
Was größere Probleme für Dich sind hängt ja auch von Deinem Wissen<br>
ab. Da Du hier fragst tendiere ich also zu:<br>
Ja, Du musst mit größeren Problemen rechnen.<br>
Im großen und ganzen sind Release-Wechsel unter Debian aber trotzdem<br> unproblematisch.<br>
Halte Dich einfach an die Relaasenotes, die sind wirklich sinnvoll, nutze<br> ich auch immer noch. <br>
Also erst<br>
<a href="
https://www.debian.org/releases/buster/releasenotes" rel="noreferrer" target="_blank">
https://www.debian.org/releases/buster/releasenotes</a><br>
dann gucken ob irgendwas nicht funktioniert, das dann fixen und wenn<br> alles OK ist dann die nächste Runde anhand<br>
<a href="
https://www.debian.org/releases/bullseye/releasenotes" rel="noreferrer" target="_blank">
https://www.debian.org/releases/bullseye/releasenotes</a><br>
Tschau,<br>
Manne<br>
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