Ich werde Ende November einen Linux-Kurs für Senioren und ungeübte
Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Schützlinge gleich mit
den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Wie sehen Eure Erfahrungen aus? Würde mich über Eure Meinung freuen.
Mirulan <[email protected]> writes:
Ich werde Ende November einen Linux-Kurs für Senioren und ungeübte
Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Schützlinge gleich mit
den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Wie sehen Eure Erfahrungen aus? Würde mich über Eure Meinung freuen.
Ich glaube du solltest sie gar nicht damit konfrontieren (also, mit vi).
Was sollen die denn damit im Zweifel alles editieren?
Am Samstag, dem 15.10.2022 um 05:51 +0200 schrieb Michael Heerdegen:
Mirulan <[email protected]> writes:
Ich werde Ende November einen Linux-Kurs für Senioren und ungeübte
Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Schützlinge gleich mit
den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Wie sehen Eure Erfahrungen aus? Würde mich über Eure Meinung freuen.
Ich glaube du solltest sie gar nicht damit konfrontieren (also, mit vi).
Was sollen die denn damit im Zweifel alles editieren?
Evtl sources.list, weil ich nicht den mit Internet gut angebundenen Raum gekriegt habe und erst mal über die aktuelle Bullseye DVD gehen muss.
Evtl. fstab, wenn sie externe Festplatten mitbringen sollten.
Und dann muss ich schauen, was noch ansteht.
Klar weitesgehend über grafische Oberflächen gehen, aber ich will die Angstschwelle auch ein wenig senken im Umgang mit Linux/Debian.
Mirulan wrote:
Am Samstag, dem 15.10.2022 um 05:51 +0200 schrieb Michael Heerdegen:
Mirulan <[email protected]> writes:
Ich werde Ende November einen Linux-Kurs für Senioren und ungeübte Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Schützlinge gleich mit
den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Auf keinen Fall. ;-)
Wie sehen Eure Erfahrungen aus? Würde mich über Eure Meinung freuen.
Ich glaube du solltest sie gar nicht damit konfrontieren (also, mit vi).
ACK
Was sollen die denn damit im Zweifel alles editieren?
Evtl sources.list, weil ich nicht den mit Internet gut angebundenen Raum gekriegt habe und erst mal über die aktuelle Bullseye DVD gehen muss.
Evtl. fstab, wenn sie externe Festplatten mitbringen sollten.
Und dann muss ich schauen, was noch ansteht.
Klar weitesgehend über grafische Oberflächen gehen, aber ich will die Angstschwelle auch ein wenig senken im Umgang mit Linux/Debian.
Wenn es um simple Text-Dateien geht bevorzuge ich SciTE oder Geany.
Ansonsten eben den Standard-Editor, den die jeweilige Desktop-Umgebung
mit sich bringt.
Sorry saudumme Frage, aber wie machst du das mit den notwendigen root-Rechten bei den zwei Dateien. mit gedit kann ich zwar schreibgeschützt öffnen aber als
user logischerweise nicht speichern. Login als Root mach ich persönlich über die
Shell und dann editieren.
Neu anmelden via gdm als root, oder über Shell gedit als root aufrufen? Oder andere Lösung?
Hallo Liste,
Ich persönlich benutze zile als Editor für Textdateien des Systems.
Nun ist das zum einen nicht Standardmäßig drauf und zum anderen ist
der Standardeditor vi/vim oder eine Abart.
Ich werde Ende November einen Linux-Kurs für Senioren und ungeübte
Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Schützlinge gleich mit
den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Wie sehen Eure Erfahrungen aus? Würde mich über Eure Meinung freuen.
TIA
Mirulan
......
Ich werde Ende November einen Linux-Kurs für Senioren und ungeübte >>>>> Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Schützlinge gleich mit
den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Sorry saudumme Frage, aber wie machst du das mit den notwendigen root-Rechten bei den zwei Dateien. mit gedit kann ich zwar schreibgeschützt öffnen aber als
Was sollen die denn damit im Zweifel alles editieren?
Evtl sources.list, weil ich nicht den mit Internet gut angebundenen Raum >>> gekriegt habe und erst mal über die aktuelle Bullseye DVD gehen muss.
Evtl. fstab, wenn sie externe Festplatten mitbringen sollten.
...
user logischerweise nicht speichern. Login als Root mach ich persönlich über die
Shell und dann editieren.
Neu anmelden via gdm als root, oder über Shell gedit als root aufrufen? Oder andere Lösung?
Ich pers�nlich benutze zile als Editor f�r Textdateien des Systems.
Nun ist das zum einen nicht Standardm��ig drauf und zum anderen ist
der Standardeditor vi/vim oder eine Abart.
Ich werde Ende November einen Linux-Kurs f�r Senioren und unge�bte
Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Sch�tzlinge gleich mit
den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Wie sehen Eure Erfahrungen aus? W�rde mich �ber Eure Meinung freuen.
Am 15.10.22 um 05:03 schrieb Mirulan:
Hallo Liste,Hallo,
Ich persönlich benutze zile als Editor für Textdateien des Systems.
Nun ist das zum einen nicht Standardmäßig drauf und zum anderen ist
der Standardeditor vi/vim oder eine Abart.
Ich werde Ende November einen Linux-Kurs für Senioren und ungeübte
Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Schützlinge gleich mit
den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Wie sehen Eure Erfahrungen aus? Würde mich über Eure Meinung freuen.
TIA
Mirulan
Ich nutze schon seit fast 30 Jahren Linux. Mit vi stand ich immer auf Kriegsfuß. Ich kann zwar ein paar Befehle um ne einfache Textdatei zu editieren. Aber wenn möglich nutze ich nano in der Konsole. Der ist wesentlich einfacher zu bedienen und man hat unten die wichtigsten Kurzbefehle angezeigt. Nano ist doch in Debian auch vorinstalliert.
Nur meine persönliche Meinung
Andreas
Mirulan wrote:
Sorry saudumme Frage, aber wie machst du das mit den notwendigen root-Rechten bei den zwei Dateien. mit gedit kann ich zwar
schreibgesch�tzt �ffnen aber als user logischerweise nicht
speichern. Login als Root mach ich pers�nlich �ber die Shell und
dann editieren.
Neu anmelden via gdm als root, oder �ber Shell gedit als root
aufrufen? Oder andere L�sung?
sudo. Oder gleich aus aus dem eigenen Account einen Dateimanager mit root-Rechten benutzen.
Ob das f�r Senioren oder unge�bte Nutzer tauglich ist, ist eine
komplett andere Frage.
Aber wenn die dann schon an sources.list und fstab herumfummeln
d�rfen, bekommst du wahrscheinlich ganz andere Probleme als
"grafische Oberfl�chen".
Hallo Christoph, hallo Liste.
Mein Setup:
....
Außerdem soll die Gruppe lernen, daß Linux auch ein bisschen Social-Engineering
ist. Die Teilnehmer sollen lernen sich gegenseitig zu helfen und die Wege im Netz zu nutzen. Alles auf Basis von Debian.
.....
Moin Mirulan,
Am 15.10.22 um 06:31 schrieb Mirulan:
...
...Ich werde Ende November einen Linux-Kurs für Senioren und ungeübte
Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Schützlinge gleich mit den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Was sollen die denn damit im Zweifel alles editieren?
Evtl sources.list, weil ich nicht den mit Internet gut angebundenen Raum
gekriegt habe und erst mal über die aktuelle Bullseye DVD gehen muss.
Sorry saudumme Frage, aber wie machst du das mit den notwendigen root- RechtenEvtl. fstab, wenn sie externe Festplatten mitbringen sollten.
...
bei den zwei Dateien. mit gedit kann ich zwar schreibgeschützt öffnen aber
als
user logischerweise nicht speichern. Login als Root mach ich persönlich über
die
Shell und dann editieren.
Neu anmelden via gdm als root, oder über Shell gedit als root aufrufen? Oder
andere Lösung?
statt mich in der Diskussion um den "besten" Editor zu verlieren, möchte
ich den Blick etwas weiten. Das wahre Problem scheint mir nämlich
woanders zu liegen.
Dein Setup ist mir nicht klar; du schreibst wenig darüber. Spekulatius:
Du hast einen Raum mit einer Anzahl Rechner, darfst aber Linux nicht
drauf installieren, also müssen alle von der debian Live-DVD arbeiten.
Hat meine Glaskugel das so richtig gedeutet?
Weshalb sollen die TN überhaupt die sources.list und fstab editieren?
Egal ob Live oder installiert: In die sources.list muss ein normaler
Anwender niemals hinein; dafür gibt es grafische Dialoge.
Und die fstab editieren für den Anschluss einer externen Platte?
Jedenfalls mein installiertes System bindet die automatisch ein. Wie das
bei der Live-DVD ist, weiß ich nicht.
Keiner der vielen -zig Linux-Anwender:innen, die ich betreue, musste
jemals die sources.list oder fstab editieren. Du scheinst auf einem zweifelhaften Pfad unterwegs.
Noch ein Tipp von mir (die debian-Puristen mögen jetzt bitte mal
weghören): Wenn du für unerfahrene User die Schwelle senken möchtest,
dann solltest du mit LMDE arbeiten. Das ist für Enduser doch
freundlicher als das nackte debian. Und es kommt als voll
funktionsfähige Live-DVD (oder USB-Image). <https://linuxmint.com/download_lmde.php>
Ach ja, editieren als root: "sudo {name des editors} {voller Pfad zur
Datei}. Oder tatsächlich als root anmelden (was man nicht wirklich
möchte), im Dateimanager zur Datei navigieren, doppelklick.
Unter LMDE (jedenfalls in der installierten Version) steht dir im Dateimanager im Kontext-Menü der Befehl "öffnen als Systemverwalter" zur Verfügung. Damit gehst du in /etc, der Rest wie eben.
Meine 2¢, hth
Christoph
--
Bitte keine Mails von USA-Providern wie AOL, me.com/icloud (Apple),
gmail (Google), hotmail/outlook.com (Microsoft) oder yahoo.
Solche Mails werden ohne Rückmeldung gelöscht.
...
Mir wurde ein Raum versprochen mit sehr guter Internetanbindung, was allerdings
schief ging, kurz gesagt. Deshalb sehe ich mich gezwungen erstmal von DVD zu booten und dann auf Internet umzuschalten. Deshalb das Editieren von sources.list.
...in die
Administration eines Linux Systems einsteigen.
Zumindest CUPS anreißen, damit
die TN auch ihren Drucker ansteuern können.
...
Ich gehe auch von einer steilen Lernkurve auf meiner Seite aus,
...
Moin Mirulan,
Am 15.10.22 um 11:16 schrieb Mirulan:
...
Mir wurde ein Raum versprochen mit sehr guter Internetanbindung, was allerdings
schief ging, kurz gesagt. Deshalb sehe ich mich gezwungen erstmal von DVD zu
booten und dann auf Internet umzuschalten. Deshalb das Editieren von sources.list.
Hä? Du kannst ganz normal von der DVD booten (nicht die netinstall!) und dann optional online deine Updates holen. Dafür ist kein manueller
Eingriff in die sources.list notwendig. Es kommt mir so vor, als ob du unnötig kompliziert denkst.
...in die
Administration eines Linux Systems einsteigen.
Wozu? Ein Enduser bekommt sein System einmal eingerichtet und bumm. Da
gibt es nichts zu "administrieren". Wenn das so wäre, würden die meisten meiner User mir das Linux um die Ohren hauen.
Zumindest CUPS anreißen, damit
die TN auch ihren Drucker ansteuern können.
wozu? Viele Drucker erkennt Linux (jedenfalls Mint und LMDE)
automatisch, ansonsten gibt es auch dafür ein GUI. Keiner meiner User
hat je den Begriff CUPS gehört, das ist völlig unnötig.
Mint und LMDE sind derartig benutzerfreundlich, dass jede:r damit
klarkommen kann. Wer schon mal einen Computer benutzt hat und wer lesen
und schreiben kann, kann Mint und LMDE ohne weitere Technik-Kenntnisse
oder Konfigurationsdateien sofort nutzen. Debian ist etwas sperriger,
deshalb würde ich das nicht für Anfänger einsetzen. Meine 2¢.
...
Ich gehe auch von einer steilen Lernkurve auf meiner Seite aus,
...
Das ist die einzige Stelle, an der ich mich anschließe. :-(
So, wie du hier offenbar vorgehen willst, wirst du sämtliche negativen Vorurteile gegen Linux bestätigen - unnötigerweise!
Trotzdem viel Erfolg
alles, was Du in Deiner Auflistung anführst, kannst Du auch ohne
Terminal (bash, sh oder welches auch immer) erreichen. Auch unter Debian lassen sich Sicherheits-Updates und Upgrades mittels GUI-Tools
einspielen (z. B. Synaptic).
Für Anfänger ist das Arbeiten mit dem Terminal völlig überflüssig. Und wenn man denen schon was dahin gehend zeigen will, dann sind es Befehle,
die keine root-Rechte benötigen.
Für viel wichtiger halte ich es, den Teilnehmern wichtige Unterschiede
zu Windows aufzuzeigen, z. B., dass es keine Laufwerksbuchstaben gibt
oder dass auf einmal Dateinamenserweiterungen zu sehen sind, die jedoch unter Linux eben keine tiefere Bedeutung haben.
Damit Deine Anfänger mit einem x-beliebigen Linux-System und auch mit
einem x-beliebigen Desktop arbeiten können, erfordert keinerlei bash-Kennnisse.
Hallo Liste,
Ich persönlich benutze zile als Editor für Textdateien des Systems.
Nun ist das zum einen nicht Standardmäßig drauf und zum anderen ist
der Standardeditor vi/vim oder eine Abart.
Ich werde Ende November einen Linux-Kurs für Senioren und ungeübte
Nutzer geben und frage mich, ob ich meine Schützlinge gleich mit
den Befehlen vom vi konfrontieren sollte.
Wie sehen Eure Erfahrungen aus? Würde mich über Eure Meinung freuen.
TIA
Mirulan
Wenn ich deine Mail sacken lasse, kommt mir die Idee am Anfang zu
fragen, ob meine TN Hintergr�nde, ein bisschen Technik und
Geschichten h�ren wollen, oder nur ein laufendes System haben wollen.
Hallo!
Mirulan - 15.10.22, 16:24:04 CEST:
Wenn ich deine Mail sacken lasse, kommt mir die Idee am Anfang zu
fragen, ob meine TN Hintergründe, ein bisschen Technik und
Geschichten hören wollen, oder nur ein laufendes System haben wollen.
Das halte ich für sinnvoll.
Ich würde das nicht über einen Kamm scheren und blind annehmen, was
meine Zielgruppe möchte. Ich würde schon so vorbereiten, dass im Falle
des Falles alles über die GUI laufen kann. Aber durchaus auch dafür
bereit sein, falls es Leute gibt, die mehr erfahren möchten.
Ein anderer Weg wäre natürlich, bereits durch die Kursbeschreibung auszufiltern, wer meine Zielgruppe ist. Ich halte einen Kurs zu Linux Performance und da hat sich bislang noch niemand rein getraut, der keine Ahnung von Linux hatte. :)
Also falls Du etwas weiter gehen möchtest, könntest Du das in der Kursbeschreibung auch erwähnen. Allerdings wäre dann auch wichtig, damit klar zu kommen, falls sich nur Wenige oder kaum Jemand anmeldet.
Ich denke ich würde bei Senioren den ersten Weg gehen und versuchen, im Kurs flexibel auf die Teilnehmer-Wünsche einzugehen.
Ciao,
Am Samstag, dem 15.10.2022 um 15:57 +0200 schrieb Christoph:
Am 15.10.22 um 11:16 schrieb Mirulan:
...
Mir wurde ein Raum versprochen mit sehr guter Internetanbindung, was
allerdings
schief ging, kurz gesagt. Deshalb sehe ich mich gezwungen erstmal von DVD zu
booten und dann auf Internet umzuschalten. Deshalb das Editieren von
sources.list.
Hä? Du kannst ganz normal von der DVD booten (nicht die netinstall!) und
dann optional online deine Updates holen. Dafür ist kein manueller
Eingriff in die sources.list notwendig. Es kommt mir so vor, als ob du
unnötig kompliziert denkst.
Ich habe alles über die NETINST bei mir gemacht, da ist automatisch die Konfig
fürs Internet mit drin. Die DVD habe ich schon lange nicht mehr probiert. Nicht kompliziert, sondern aus (zu) alter Erfahrung heraus, vielleicht.
...in die
Administration eines Linux Systems einsteigen.
Wozu? Ein Enduser bekommt sein System einmal eingerichtet und bumm. Da
gibt es nichts zu "administrieren". Wenn das so wäre, würden die meisten >> meiner User mir das Linux um die Ohren hauen.
Sie sollten aber zumindest wissen, wie sie Sicherheitsupdates einspielen können
und "müssen". Das meine ich u.a. mit Administrieren.
Mag ja sein, aber https://localhost:631 sollten sie schon kennen m.M.n.
Mint und LMDE sind derartig benutzerfreundlich, dass jede:r damitDeine 2¢ nehme ich gerne, aber ich will sie mit Debian konfrontieren an einem
klarkommen kann. Wer schon mal einen Computer benutzt hat und wer lesen
und schreiben kann, kann Mint und LMDE ohne weitere Technik-Kenntnisse
oder Konfigurationsdateien sofort nutzen. Debian ist etwas sperriger,
deshalb würde ich das nicht für Anfänger einsetzen. Meine 2¢.
WE und an den nächsten drei Wochenenden die Fragen abfangen, die während der
Benutzung kommen abfangen. Ggf. auch per E-Mail, werde ich dann im Kurs spontan
entscheiden, wenn er Zustande kommt.
Ich gehe auch von einer steilen Lernkurve auf meiner Seite aus,
Das ist die einzige Stelle, an der ich mich anschließe. :-(
Spaßig wird's erst, wenn ein bestehendes Windows 10 zu erhalten ist .... Dafür muss ich auch noch eine Lösung finden, da ich kein Windows mehr fahre.
Wenn ich deine Mail sacken lasse, kommt mir die Idee am Anfang zu fragen, ob meine TN Hintergründe, ein bisschen Technik und Geschichten hören wollen, oder
nur ein laufendes System haben wollen.
Da ich kurz vor knapp gerade noch in die Veröffentlichung der Kurse
der VHS zum WS22/23 gekommen bin habe ich mich auf meine Betreuerin
von der VHS verlassen, die meinen damals zu technischen Text etwas entschärft hat. Das war ungefähr um Ostern. Deshalb hier den veröffentlichten Text bei Interesse:
Wie schon gesagt, ich mache den Kurs zum ersten mal und habe vorher im
Netz gesucht, ob es schon Angebote speziell für Senioren gibt und
habe nichts gefunden, außer der Klage, daß es nichts gibt.
Der Kurs wird stattfinden, wenn min. 5 Anmeldungen sind und wird nicht
mehr als 8 TN haben.
Im Prinzip ist es eine Installationsparty im Rahmen der VHS. Wie fit
die TN sein werden, wird sich zeigen.
https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=655735
Wie schon gesagt, ich mache den Kurs zum ersten mal und habe vorher
im Netz gesucht, ob es schon Angebote speziell für Senioren gibt
und habe nichts gefunden, außer der Klage, daß es nichts gibt.
Tu dir selber einen gro�en Gefallen und bereite f�r deine bis zu acht Teilnehmer gen�gend Datentr�ger mit Debian-Live-NonFree-Images vor!
Zeig den Leuten erstmal, wie bunt, einfach und cool so ein System
auf ihrem Rechner laufen kann. Und was allein auf diesem
Live-System (USB-Stick oder DVD) schon an geiler Software vorhanden
ist - *ohne* Internetzugang! Browser, EMail, Multimedia, Video,
Musik, Bildbetrachter, Editoren, LibreOffice alles schon integriert
in diesem ersten Startmedium!
Und *NonFree*-Images, weil es jede Menge PCs der Teilnehmer geben
wird, deren spezielle Hardware\Firmware von den offiziellen
Debian-Images nicht unterstützt wird.
Mag ja sein, aber https://localhost:631 sollten sie schon kennen
m.M.n.
Später. Irgendwann später vielleicht einmal, wenn Menüpunkte wie
"Drucker" oder "Drucker-Einrichtung" in der jeweiligen
Desktop-Umgebung nicht mehr funktionieren sollten.
...
Zur Wahl des Dektops ist zu sagen, daß ich persönlich Gnome fahre und ihn auch
empfehle, aber ich habe verschiedene Live-DVDs erstellt mit unterschiedlichen Umgebungen, die sich die TN dann innerhalb des Kurses begutachten können.
Ich habe eine Cinnamon DVD,
eine Mate DVD,
zwei KDE,
zwei Gnome,
zwei XFCE.
Mein persönlicher Laptop ist 11 Jahre, hat zwar einen i7, aber nur 2GB Ram und
läuft mit Gnome wunderbar. Schau'n mer mal, gell.
Wo ich noch Erfahrung machen muß ist, ob ein Bruch in der Bedienung, wie er zum
Beispiel zu Gnome kommen würde, vielleicht nicht sogar hilfreich sein könnte.
Nur 'ne These von mir. Gleichwohl habe ich den Kommentar wahrgenommen, daß alles
beim alten bleiben soll, und möglichst wie Windows zu sein hat.
Was ist dann aber mit den Programmen, die schon mal ganz anders heißen? Oder warum installier ich nicht gleich LibreOffice, Gimp, ... usw. auf deren Windows
Rechnern, damit alles beim alten bleibt?
...
....Solange Du deine Teilnehmer nicht missionieren willst .., habe ich
Ich sammel mal in dieser Mail ein paar Sachen von Euch zusammen und
gebe Antworten. ....
....
Die Frage nach den Wünschen der TN ist berechtigt sollte aber nicht allzu ausarten. Klare Ansage von mir, auch ein Kochlöffel muß gelegentlich mal gespült
werden, wenn er lange benutzt werden will. Hier kommt mein Aufruf zur Eigenverantwortung zum Warten des Systems ins Spiel, daß die Damen und Herren
begreifen müssen, und was auch für Windows gilt oder gelten sollte. Gesagt will
ich es Ihnen zumindest haben!
Wo ich noch Erfahrung machen muß ist, ob ein Bruch in der Bedienung, wie er zumMeinst Du dieses Kachel-Aussehen auf dem Gnome-Desktop? Ich finde es
Beispiel zu Gnome kommen würde, vielleicht nicht sogar hilfreich sein könnte.
Nur 'ne These von mir. Gleichwohl habe ich den Kommentar wahrgenommen, daß alles
beim alten bleiben soll, und möglichst wie Windows zu sein hat.
Was ist dann aber mit den Programmen, die schon mal ganz anders heißen? Oder warum installier ich nicht gleich LibreOffice, Gimp, ... usw. auf deren WindowsAndererseits braucht das Rad nicht neu erfunden werden, ich meine damit,
Rechnern, damit alles beim alten bleibt?
Einen Brief drucken zu können halte ich für eine sehr praktische Sache, aber
ich hoffe nicht, daß die TN auch Ihren Drucker mitbringen! Mit den Fotos vom Smartphone ist auch zu regeln, werde sowieso fragen, was sie mit ihrem Computer
machen wollen.
Zum Thema Konfrontieren:Siehe "Ideologien" ;-)
Die OpenSource-Welt ist nicht nicht an die normale Welt angebunden. Ja, Linux ist kostenfrei zu haben, aber die Programmierer müssen auch von was Leben! Ich spende jährlich zwar nur ca 30$, aber mehr als nichts ist das auch. Siehe ausserdem obigen Absatz, warum alles so zu sein hat, wie Windows.
Ein weiteres Thema, welches ich auf den Schirm habe ist die Einstellungen der Hardware. Größere Auflösung, ggf. Braille, Textausgabe ... gerade für ältereGute Ideen.
Menschen vielleicht notwendig.
Das mit den tiefer Einsteigen habe ich auch von Euch gelernt. Erst mal Fragen,Was mir als Dozent und Übungsleiter immer geholfen hat, zu versuchen die
ob es auch gewünscht ist. Und nur dann.
Wie das soziale Engineering sein wird und wie zügig ich das Programm durchziehen
kann wird sich zeigen. Aus Erfahrung wird man klug.
Bin für Anregungen immer offen, und ich hoffe ihr seht auch, daß ich bereit binIch finde diesen Thread ausgesprochen belebend und macht (mir) richtig
Dinge anzunehmen.
LG MirulanVG Andreas
Hallo Liste.
Ich sammel mal in dieser Mail ein paar Sachen von Euch zusammen und
gebe Anrworten.
Die Idee mit den Live DVDs+non-free greife ich auf. Bin ich nicht drauf gekommen. Danke!
firmware-11.x.y-amd64-DVD-1.iso sowie firmware-11.x.y-i386-DVD-1.iso
Mirulan wrote:
Hallo Liste.
Ich sammel mal in dieser Mail ein paar Sachen von Euch zusammen und
gebe Anrworten.
Die Idee mit den Live DVDs+non-free greife ich auf. Bin ich nicht drauf gekommen. Danke!
firmware-11.x.y-amd64-DVD-1.iso sowie firmware-11.x.y-i386-DVD-1.iso
Sind das Live-Systeme? Ich denke nicht. Wenn ich das richtig sehe, sind das reine Install-Isos mit enthaltener Firmware.
Die Live-Isos, die ich meinte, findet man hier: https://cdimage.debian.org/images/unofficial/non-free/cd-including-firmware/11.5.0-live+nonfree/
Hallo Frank!
Am Montag, dem 17.10.2022 um 00:03 +0000 schrieb Frank:
Mirulan wrote:Nein das sind nicht die Live-Systeme, wie du ricjtig erkannt hast sind das die
Hallo Liste.
Ich sammel mal in dieser Mail ein paar Sachen von Euch zusammen und
gebe Anrworten.
Die Idee mit den Live DVDs+non-free greife ich auf. Bin ich nicht drauf
gekommen. Danke!
firmware-11.x.y-amd64-DVD-1.iso sowie firmware-11.x.y-i386-DVD-1.iso
Sind das Live-Systeme? Ich denke nicht. Wenn ich das richtig sehe, sind das >> reine Install-Isos mit enthaltener Firmware.
Installations-DVDs. Die Live Systeme habe ich nicht explizit aufgelistet, aber
gebrannt!
Es ist uebrigens ein Irrtum zu glauben, dass Senioren mit grafischen Oberflaechen besser klar kommen. Ich kenne da eine die kommt mit ein
paar Kmmmandozeilentools recht gut klar mit graphischen Oberflaechen
dagegen gar nicht. Die benutzt uebrigens jed als Editor. Ich wuerde auch emacs nicht ausschliessen wollen, aber es sollte natuerlich schon ein
Editor sein mit dem _du_ nicht auf Kriegsfuss stehst.
Am Samstag, dem 15.10.2022 um 05:51 +0200 schrieb Michael Heerdegen:
Was sollen die denn damit im Zweifel alles editieren?
Klar weitesgehend �ber grafische Oberfl�chen gehen, aber ich will die Angstschwelle auch ein wenig senken im Umgang mit Linux/Debian.
Juergen Dollinger <[email protected]> writes:
Es ist uebrigens ein Irrtum zu glauben, dass Senioren mit grafischen
Oberflaechen besser klar kommen. Ich kenne da eine die kommt mit ein
paar Kmmmandozeilentools recht gut klar mit graphischen Oberflaechen
dagegen gar nicht. Die benutzt uebrigens jed als Editor. Ich wuerde auch
emacs nicht ausschliessen wollen, aber es sollte natuerlich schon ein
Editor sein mit dem _du_ nicht auf Kriegsfuss stehst.
Senioren haben in der Tat potentiell einige Bedürfnisse die noch gar
nicht angesprochen worden sind: Etwa große (oder zoombare) Schrift,
komplett deutsche Menüs/Bedienung, Tastaturhilfen. Viele haben Probleme
ne Maus effizient zu benutzen. Das ist wie wenn man selber die Maus mit
der anderen Hand benutzt. Wir haben alle vergessen wie das war als wir
ganz am Anfang waren. Ich sehe ganz häufig wie ältere Leute motorisch
Schwierigkeiten haben einen Mouse-Button zu drücken ohne die Maus dabei
zu ziehen. So jemand kann mit Konsole und/oder Tastatursteuerung
tatsächlich glücklicher werden.
VG AndreasAnsonsten ist wichtig ein einfaches, konsistentes Bedienkonzept, wo die
Leute aber ne gewisse Ahnung haben, was sie technisch tun, und mit dem
man nahezu alle Probleme angehen kann.
Michael.
Juergen Dollinger <[email protected]> writes:Ich zitiere mal komplett, damit der Kontext klar ist.
Es ist uebrigens ein Irrtum zu glauben, dass Senioren mit grafischen Oberflaechen besser klar kommen. Ich kenne da eine die kommt mit ein
paar Kmmmandozeilentools recht gut klar mit graphischen Oberflaechen dagegen gar nicht. Die benutzt uebrigens jed als Editor. Ich wuerde auch emacs nicht ausschliessen wollen, aber es sollte natuerlich schon ein Editor sein mit dem _du_ nicht auf Kriegsfuss stehst.
Senioren haben in der Tat potentiell einige Bedürfnisse die noch gar
nicht angesprochen worden sind: Etwa große (oder zoombare) Schrift,
komplett deutsche Menüs/Bedienung, Tastaturhilfen. Viele haben Probleme
ne Maus effizient zu benutzen. Das ist wie wenn man selber die Maus mit
der anderen Hand benutzt. Wir haben alle vergessen wie das war als wir
ganz am Anfang waren. Ich sehe ganz häufig wie ältere Leute motorisch Schwierigkeiten haben einen Mouse-Button zu drücken ohne die Maus dabei
zu ziehen. So jemand kann mit Konsole und/oder Tastatursteuerung tatsächlich glücklicher werden.
Ansonsten ist wichtig ein einfaches, konsistentes Bedienkonzept, wo dieDas hier kann ich nur unterschreiben
Leute aber ne gewisse Ahnung haben, was sie technisch tun, und mit dem
man nahezu alle Probleme angehen kann.
Hallo Leute,
Erst mal. Mirulan, ich finde es großartig, dass du dich auf das Experiment einlässt, völlig ungeübten Linux-Novizen die Grundzüge von Linux bei zu bringen.
Vor ca 10-12 Jahren habe ich ich auch mal darauf eingelassen. Ich war einer von ca 10 Helfern, denen die etwa doppelte Anzahl von Neulingen gegenüber saß.
Es war eine Herausforderung. Ich kann ich an Details nicht mehr erinnern, aber
ich hatte zwei Leute bei denen der Rechner nicht für Geld und gute Worte so wollte wie wir. Zum Schluss war trotzdem ein Ubuntu drauf.
Am Montag, 17. Oktober 2022, 18:33:35 CEST schrieb Michael Heerdegen:
Juergen Dollinger <[email protected]> writes:
Es ist uebrigens ein Irrtum zu glauben, dass Senioren mit grafischen Oberflaechen besser klar kommen. Ich kenne da eine die kommt mit ein
paar Kmmmandozeilentools recht gut klar mit graphischen Oberflaechen dagegen gar nicht. Die benutzt uebrigens jed als Editor. Ich wuerde auch emacs nicht ausschliessen wollen, aber es sollte natuerlich schon ein Editor sein mit dem _du_ nicht auf Kriegsfuss stehst.
Senioren haben in der Tat potentiell einige Bedürfnisse die noch gar
nicht angesprochen worden sind: Etwa große (oder zoombare) Schrift, komplett deutsche Menüs/Bedienung, Tastaturhilfen. Viele haben Probleme ne Maus effizient zu benutzen. Das ist wie wenn man selber die Maus mit der anderen Hand benutzt. Wir haben alle vergessen wie das war als wir ganz am Anfang waren. Ich sehe ganz häufig wie ältere Leute motorisch Schwierigkeiten haben einen Mouse-Button zu drücken ohne die Maus dabei
zu ziehen. So jemand kann mit Konsole und/oder Tastatursteuerung tatsächlich glücklicher werden.
Ich zitiere mal komplett, damit der Kontext klar ist.
Hier ist immer wieder die Rede von Senioren. Wer sind diese Senioren? Die sogenannten silver surfer? Das sind Leute die sind 60 - 70 Jahre alt, vielleicht auch 80. Die Jüngeren dieser Kategorie sind meine Altersklasse (63). Das sind Leute, die haben die Computer, das Internet und die Anwendungen
quasi erfunden und entwickelt!
Die Ome mit 86 oder auch 65, vom Dorf/aus Kiez, ihr Leben lang Hausfrau, Mutter und Oma. Nebenbei nen Hühnerstall und nen Nebenerwerbsbetrieb/großen
(oder auch keinen) Garten hat und betreut. Oder ihr Leben als Kassiererin hinter der Ladentheke verbracht hat. Respektive der Lagerarbeit, der nach 50 Jahren Maloche froh ist, die Füsse hoch legen zu dürfen.
Die kommen nicht!
Also nochmal: Wer sind die Senioren? Imho akive neugierige, lernbereite Menschen, die neue Herausforderungen suchen. Also fordere sie heraus.
Ansonsten ist wichtig ein einfaches, konsistentes Bedienkonzept, wo die Leute aber ne gewisse Ahnung haben, was sie technisch tun, und mit demDas hier kann ich nur unterschreiben
man nahezu alle Probleme angehen kann.
notwendige root-Rechte beim EditierenEin bisschen spät, aber wer sudo nutzt kann
sudoedit $DATEInutzen. Das kopiert die Datei an einen für die Nutzer*in
Ich w�rde sogar so weit gehen, dass auch deutlich J�ngere einen "sehr ineffektiven" Umgang mit ihren Eingabeger�ten an den Tag legen.
TAB-Taste + Leertaste, um von einem Dialogfeld in das N�chste zu kommen
und best�tigen, ist den Meisten v�llig unbekannt. Und die Kombinationen
mit ALT/STRG/Shift und TAB� erst recht nicht.
Und dann kommt da noch ein Second-Level-Support hinzu, welcher die Problematik erst versteht, wenn
man sie ihm vormacht...
Also der Kurstitel heißt:
Einfacher Einstieg in GNU/Linux Debian für Senior:innen und unerfahrene PC- Nutzer:innen
| Sysop: | Keyop |
|---|---|
| Location: | Huddersfield, West Yorkshire, UK |
| Users: | 715 |
| Nodes: | 16 (2 / 14) |
| Uptime: | 09:35:45 |
| Calls: | 12,100 |
| Files: | 15,003 |
| Messages: | 6,517,971 |