• TLD.GOPHER - Name Server Projekt

    From Gopher Space@21:1/5 to All on Fri Jan 28 13:00:20 2022
    Eine Frage an die Community: Hat jemand Interesse an einem TLD.GOPHER Name-Server-Projekt, außerhalb OpenNIC? Konkakt: [email protected] - Betreff: TLD.GOPHER

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)
  • From Marco Moock@21:1/5 to All on Fri Jan 28 22:32:03 2022
    Am Freitag, 28. Januar 2022, um 13:00:20 Uhr schrieb Gopher Space:

    Eine Frage an die Community: Hat jemand Interesse an einem TLD.GOPHER Name-Server-Projekt, außerhalb OpenNIC? Konkakt: [email protected] - Betreff: TLD.GOPHER

    Was wäre der Vorteil davon?

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)
  • From Gopher Space@21:1/5 to Marco Moock on Fri Jan 28 14:23:21 2022
    Einen schönen guten Abend,

    vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

    Ein Vorteil an der TLD.GOPHER könnte sein, dass wir, die gopher Community, die Selbstverwaltung „unseres“ Protokolls in Eigenverantwortung übernehmen und somit auch „eigene“ DNS-Server betreiben könnten.

    Es spricht nichts dagegen, dass wir ,die „Erben“ und „Lebenserhaleter“ des gopher-Protokolls selbst eine gemeinschaftliche DNS-Verwaltung pflegen. Nötig ist dies natürlich nicht, aber was spricht jetzt wirklich dagegen? Letztendlich betreiben
    wir gopher weil wir es wollen, nicht weil wir es dringend brauchen. Erweitern wir doch einfach unsere Möglichkeiten.

    Um Ihre Frage (Was wäre der Vorteil davon?) zu beantworten:

    Was ist der Vorteil von GOPHER gegenüber HTTP?
    Die Antwort ist, reine Hingabe und Liebe zu Gopher.



    Marco Moock schrieb am Freitag, 28. Januar 2022 um 22:32:05 UTC+1:
    Am Freitag, 28. Januar 2022, um 13:00:20 Uhr schrieb Gopher Space:

    Eine Frage an die Community: Hat jemand Interesse an einem TLD.GOPHER Name-Server-Projekt, außerhalb OpenNIC? Konkakt: [email protected] - Betreff: TLD.GOPHER
    Was wäre der Vorteil davon?

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)
  • From Marco Moock@21:1/5 to All on Sat Jan 29 09:41:27 2022
    Am Freitag, 28. Januar 2022, um 14:23:21 Uhr schrieb Gopher Space:

    Ein Vorteil an der TLD.GOPHER könnte sein, dass wir, die gopher
    Community, die Selbstverwaltung „unseres“ Protokolls in Eigenverantwortung übernehmen und somit auch „eigene“ DNS-Server betreiben könnten. Es spricht nichts dagegen, dass wir ,die „Erben“
    und „Lebenserhaleter“ des gopher-Protokolls selbst eine
    gemeinschaftliche DNS-Verwaltung pflegen. Nötig ist dies natürlich
    nicht, aber was spricht jetzt wirklich dagegen? Letztendlich
    betreiben wir gopher weil wir es wollen, nicht weil wir es dringend
    brauchen. Erweitern wir doch einfach unsere Möglichkeiten.

    Gerne, aber dann muss man sich im Klaren sein, was dies an Aufwand
    bedeutet. Prinzipiell halte ich das für eine sinnvolle Idee.

    Sind denn Einschränkungen bei der TLD geplant (z.B. Wohnort, Nutzung,
    etc.)?

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)
  • From Marco Moock@21:1/5 to All on Fri Feb 4 20:55:17 2022
    Am Freitag, 04. Februar 2022, um 11:17:57 Uhr schrieb Gopher Space:

    Ich würde dieses Projekt gern mit drei Personen betreiben wollen.
    Vorteile wären, die Arbeit/Verantwortung und die Investitionen würden
    durch drei geteilt werden, organisatorisch würde immer die Mehrheit entscheiden, min. zwei Personen.

    Meine Vorstellung ist, ein kleiner vServer in welchem wir den
    DNS-Dienst vorerst verwirklichen könnten. Aller administrativer
    Aufwand sollte dabei so gering wie möglich gehalten werden. Ich habe
    auch schon so einige Vorstellungen zur automatisierten Authentifizierung/Registrierung auf Domain-Ebene im Gopher-Protokoll.

    Kleiner vServer ist meines Erachtens zu wenig. DNS sollte immer
    redundant sein, min. 2 autoritative Server sollten es sein, besser mehr. Bedenke, dass DNS-Server (und Server generell) auch angegriffen werden,
    ergo sollte schon Bandbreite vorhanden sein. Jenachdem wie viele
    Subdomains es dann gibt wird auch der richtige DNS-Traffic größer.

    Jetzt müssten sich „nur“ noch drei unabhängige, willige Personen zur Umsetzung finden.

    Am besten mit Erfahrung in BIND9, die ich noch nicht habe.

    Dann käme noch der Kram hinzu, dass man dann Delegationen in den
    root-Servern bräuchte. Das wird aber sicher auch Geld kosten, wie viel müsstest du rausfinden. :-)

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)
  • From Gopher Space@21:1/5 to Marco Moock on Fri Feb 4 11:17:57 2022
    Marco Moock schrieb am Samstag, 29. Januar 2022 um 09:41:29 UTC+1:
    Am Freitag, 28. Januar 2022, um 14:23:21 Uhr schrieb Gopher Space:

    Ein Vorteil an der TLD.GOPHER könnte sein, dass wir, die gopher Community, die Selbstverwaltung „unseres“ Protokolls in Eigenverantwortung übernehmen und somit auch „eigene“ DNS-Server betreiben könnten. Es spricht nichts dagegen, dass wir ,die „Erben“ und „Lebenserhaleter“ des gopher-Protokolls selbst eine gemeinschaftliche DNS-Verwaltung pflegen. Nötig ist dies natürlich nicht, aber was spricht jetzt wirklich dagegen? Letztendlich
    betreiben wir gopher weil wir es wollen, nicht weil wir es dringend brauchen. Erweitern wir doch einfach unsere Möglichkeiten.
    Gerne, aber dann muss man sich im Klaren sein, was dies an Aufwand
    bedeutet. Prinzipiell halte ich das für eine sinnvolle Idee.

    Sind denn Einschränkungen bei der TLD geplant (z.B. Wohnort, Nutzung, etc.)?
    Einen schönen guten Abend Marco,

    um Ihre Frage zu beantworten, eine Einschränkung empfinde ich nicht als sinnvoll.

    Ich würde dieses Projekt gern mit drei Personen betreiben wollen. Vorteile wären, die Arbeit/Verantwortung und die Investitionen würden durch drei geteilt werden, organisatorisch würde immer die Mehrheit entscheiden, min. zwei Personen.

    Meine Vorstellung ist, ein kleiner vServer in welchem wir den DNS-Dienst vorerst verwirklichen könnten. Aller administrativer Aufwand sollte dabei so gering wie möglich gehalten werden. Ich habe auch schon so einige Vorstellungen zur automatisierten
    Authentifizierung/Registrierung auf Domain-Ebene im Gopher-Protokoll.

    Jetzt müssten sich „nur“ noch drei unabhängige, willige Personen zur Umsetzung finden.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)
  • From Gopher Space@21:1/5 to Marco Moock on Fri Feb 4 13:35:43 2022
    Marco Moock schrieb am Freitag, 4. Februar 2022 um 20:55:19 UTC+1:
    Am Freitag, 04. Februar 2022, um 11:17:57 Uhr schrieb Gopher Space:

    Ich würde dieses Projekt gern mit drei Personen betreiben wollen. Vorteile wären, die Arbeit/Verantwortung und die Investitionen würden durch drei geteilt werden, organisatorisch würde immer die Mehrheit entscheiden, min. zwei Personen.

    Meine Vorstellung ist, ein kleiner vServer in welchem wir den
    DNS-Dienst vorerst verwirklichen könnten. Aller administrativer
    Aufwand sollte dabei so gering wie möglich gehalten werden. Ich habe
    auch schon so einige Vorstellungen zur automatisierten Authentifizierung/Registrierung auf Domain-Ebene im Gopher-Protokoll.
    Kleiner vServer ist meines Erachtens zu wenig. DNS sollte immer
    redundant sein, min. 2 autoritative Server sollten es sein, besser mehr. Bedenke, dass DNS-Server (und Server generell) auch angegriffen werden,
    ergo sollte schon Bandbreite vorhanden sein. Jenachdem wie viele
    Subdomains es dann gibt wird auch der richtige DNS-Traffic größer.
    Jetzt müssten sich „nur“ noch drei unabhängige, willige Personen zur Umsetzung finden.
    Am besten mit Erfahrung in BIND9, die ich noch nicht habe.

    Dann käme noch der Kram hinzu, dass man dann Delegationen in den root-Servern bräuchte. Das wird aber sicher auch Geld kosten, wie viel müsstest du rausfinden. :-)



    Hallo Marco,

    ja, ich als Informatiker stimme Ihnen selbstverständlich und prinzipiell vollkommen zu. Nicht desto Trotz kann man anfangs einen DNS-Dienst auch im Kleinen betreiben, dies wäre nicht mein erstes Projekt bezüglich BIND9.

    Bitte bedenken Sie, wir sprechen über gopher, Delegationen in root-Servern wären vorerst nicht nötig.

    Meine Vorstellung ist folgende:

    Wir (willige Personen der gopher-Community) mieten einen vServer, konfigurieren diesen und schauen, wie sich der Zulauf entwickelt. Ich möchte hier nochmals in aller Deutlichkeit betonen, wir sprechen hier über einen DNS-Dienst ausschließlich für
    Gopher-Server.

    In dem von mir angebotenen Dienst „gopher still alive report“ auf gopher://gopherspace.de sind derzeit ca. 460 gopher aktiv. Sollten nur annähernd 10 % bestehender gopher- Betreiber einen solchen Dienst überhaupt in Anspruch nehmen wollen, sind wir
    bei ca. 46 gopher-TLD´s , hierfür benötigen wir anfangs definitiv keine Redundanz und auch keine dedizierten Server. Geht man dann noch realistisch davon aus, dass dies vorerst reine Liebhaberei sein wird und kaum jemand von den 10 % an registrierten
    gopher-TLD´s dies auch im Alltagsleben regelmäßig verwenden wird, kann man nochmal 90 % subtrahieren und wir sind bei ca. 5 gopher-Server, welche über gopher-TLD´s angesprochen werden.

    Ich wünsche mir einen kleinen Start, auf einem vServer mit drei Partnern und in 1 bis 2 Jahren schauen wir, wie groß der Zulauf im Gopherspace überhaupt ist.

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)
  • From Marco Moock@21:1/5 to All on Sat Feb 5 09:02:49 2022
    Am Freitag, 04. Februar 2022, um 13:35:43 Uhr schrieb Gopher Space:

    Bitte bedenken Sie, wir sprechen über gopher, Delegationen in
    root-Servern wären vorerst nicht nötig.

    Doch, denn die Nutzer nutzen zur Namensauflösung i.d.R. einen Recurser
    (ihres Providers). Kennt der einen Namen gar nicht, so fragt er bei den root-Servern nach. Daher muss da eine Delegation vorhanden sein.

    Meine Vorstellung ist folgende:

    Wir (willige Personen der gopher-Community) mieten einen vServer, konfigurieren diesen und schauen, wie sich der Zulauf entwickelt. Ich
    möchte hier nochmals in aller Deutlichkeit betonen, wir sprechen hier
    über einen DNS-Dienst ausschließlich für Gopher-Server.

    Das ist bei DNS nicht möglich, denn relevant sind hier die A- und AAAA-Records. Was dann da alles läuft können wir nicht steuern, ist bei
    DNS auch nicht vorgesehen. Wenn z.B. jemand zusätzlich auf einer IP
    einen FTP-Server betreibt kann der über den gleichen Domainnamen
    angesprochen werden wie der Gopher-Server.

    In dem von mir angebotenen Dienst „gopher still alive report“ auf gopher://gopherspace.de sind derzeit ca. 460 gopher aktiv. Sollten
    nur annähernd 10 % bestehender gopher- Betreiber einen solchen Dienst überhaupt in Anspruch nehmen wollen, sind wir bei ca. 46 gopher-TLD´s
    , hierfür benötigen wir anfangs definitiv keine Redundanz und auch
    keine dedizierten Server. Geht man dann noch realistisch davon aus,
    dass dies vorerst reine Liebhaberei sein wird und kaum jemand von den
    10 % an registrierten gopher-TLD´s dies auch im Alltagsleben
    regelmäßig verwenden wird, kann man nochmal 90 % subtrahieren und wir
    sind bei ca. 5 gopher-Server, welche über gopher-TLD´s angesprochen
    werden.

    gopher. ist eine TLD, meier.gopher ist dann eine second-level-Domain.
    Wir haben dann also 46 SLDs.

    Ich wünsche mir einen kleinen Start, auf einem vServer mit drei
    Partnern und in 1 bis 2 Jahren schauen wir, wie groß der Zulauf im Gopherspace überhaupt ist.


    Ich könnte da mithelfen, wenn die anderen Umstände (wie Kosten der
    Delegation von root) geklärt sind.
    Dann wäre noch zu klären, welche Anforderungen es für die Delegation
    gibt.

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)
  • From Gopher Space@21:1/5 to All on Thu Mar 3 07:07:26 2022
    Hallo Marco,

    da die letzten Wochen leider kein großes Interesse seitens der Gopher Community besteht, würde ich diese Idee vorerst nicht weiter verfolgen.
    Ich habe mich trotz dem gefreut, dass du Interesse gezeigt hast.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)
  • From Marco Moock@21:1/5 to All on Thu Mar 3 19:33:00 2022
    Am Donnerstag, 03. März 2022, um 07:07:26 Uhr schrieb Gopher Space:

    da die letzten Wochen leider kein großes Interesse seitens der Gopher Community besteht, würde ich diese Idee vorerst nicht weiter
    verfolgen. Ich habe mich trotz dem gefreut, dass du Interesse gezeigt
    hast.

    Wie gesagt, sowas umzusetzen wäre ein großer Aufwand. Zudem ist der
    Nutzen eher symbolischer Natur.

    --- SoupGate-Win32 v1.05
    * Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)