Marco Moock schrieb am Freitag, 4. Februar 2022 um 20:55:19 UTC+1:
Am Freitag, 04. Februar 2022, um 11:17:57 Uhr schrieb Gopher Space:
Ich würde dieses Projekt gern mit drei Personen betreiben wollen. Vorteile wären, die Arbeit/Verantwortung und die Investitionen würden durch drei geteilt werden, organisatorisch würde immer die Mehrheit entscheiden, min. zwei Personen.
Meine Vorstellung ist, ein kleiner vServer in welchem wir den
DNS-Dienst vorerst verwirklichen könnten. Aller administrativer
Aufwand sollte dabei so gering wie möglich gehalten werden. Ich habe
auch schon so einige Vorstellungen zur automatisierten Authentifizierung/Registrierung auf Domain-Ebene im Gopher-Protokoll.
Kleiner vServer ist meines Erachtens zu wenig. DNS sollte immer
redundant sein, min. 2 autoritative Server sollten es sein, besser mehr. Bedenke, dass DNS-Server (und Server generell) auch angegriffen werden,
ergo sollte schon Bandbreite vorhanden sein. Jenachdem wie viele
Subdomains es dann gibt wird auch der richtige DNS-Traffic größer.
Jetzt müssten sich „nur“ noch drei unabhängige, willige Personen zur Umsetzung finden.
Am besten mit Erfahrung in BIND9, die ich noch nicht habe.
Dann käme noch der Kram hinzu, dass man dann Delegationen in den root-Servern bräuchte. Das wird aber sicher auch Geld kosten, wie viel müsstest du rausfinden. :-)
Hallo Marco,
ja, ich als Informatiker stimme Ihnen selbstverständlich und prinzipiell vollkommen zu. Nicht desto Trotz kann man anfangs einen DNS-Dienst auch im Kleinen betreiben, dies wäre nicht mein erstes Projekt bezüglich BIND9.
Bitte bedenken Sie, wir sprechen über gopher, Delegationen in root-Servern wären vorerst nicht nötig.
Meine Vorstellung ist folgende:
Wir (willige Personen der gopher-Community) mieten einen vServer, konfigurieren diesen und schauen, wie sich der Zulauf entwickelt. Ich möchte hier nochmals in aller Deutlichkeit betonen, wir sprechen hier über einen DNS-Dienst ausschließlich für
Gopher-Server.
In dem von mir angebotenen Dienst „gopher still alive report“ auf
gopher://gopherspace.de sind derzeit ca. 460 gopher aktiv. Sollten nur annähernd 10 % bestehender gopher- Betreiber einen solchen Dienst überhaupt in Anspruch nehmen wollen, sind wir
bei ca. 46 gopher-TLD´s , hierfür benötigen wir anfangs definitiv keine Redundanz und auch keine dedizierten Server. Geht man dann noch realistisch davon aus, dass dies vorerst reine Liebhaberei sein wird und kaum jemand von den 10 % an registrierten
gopher-TLD´s dies auch im Alltagsleben regelmäßig verwenden wird, kann man nochmal 90 % subtrahieren und wir sind bei ca. 5 gopher-Server, welche über gopher-TLD´s angesprochen werden.
Ich wünsche mir einen kleinen Start, auf einem vServer mit drei Partnern und in 1 bis 2 Jahren schauen wir, wie groß der Zulauf im Gopherspace überhaupt ist.
--- SoupGate-Win32 v1.05
* Origin: fsxNet Usenet Gateway (21:1/5)